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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
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3) Weitere Verarbeitung des ausgepreſs- j ten Safts zum Syrup.

Der auf die vorhin beschriebene Weise ge- wonnene Saft, enthält aufser dem Zuckerstof nun noch etwas freie Aepfelsäure, Eiweiſsstoff, Schleim und einige beim Pressen mit durchgegangene fasrige oder fleischige Theile, von welchen er 50 viel als möglich gereinigt werden muſs, um in einen wohlschmeckenden Syrup verwandelt zu werden. Hierzu halte ich nun folgendes Verfah- ren für das zweckmälsigste.

Man bringe den Ssämmittlich erhaltenen Saft (oder wäre die ganze Portion für den Kessel zu groß, So theile man ihn und bearbeite beide Portionen nach einander, welches aber mehrere Mühe verursacht) in den früher erwähnten, glatt gescheuerten kupfernen Kessel. Die ganze Saſt- masse muſs jedoch nur ohngefähr 50 viel betra- gen, daſs der Kessel nicht über 3 höchstens 3 zeines Inhalts voll wird. Hätte man die Pflaumen nicht nach meiner angegebenen Weise behandelt, Sondern Sie bloſs ausgepreßst, nicht nachgewa- Schen, und daher reinen unverdünnten Saſt ge- wonnen, 50 müſsite er nun nothwendig mit der Hälfte Seines Volumens an Wasser verdünnt wer- den, weil er zu der weiteren Bearbeitung zu Schleimig wäre; dieses ist aber, wenn man meine angegebene Methode befolgt, natürlich nicht mehr nöthig. Hierauf bringe man ihn nun bei gelinden, allmählig etwas verstärkten Feuer zum gelinden Kochen. Hierbei werden Sich die in dem Saſte enthaltenen Eiweiſstheile durch die Wärme ver- dicken, und zugleich mit einigen anderen Unrei-