bei der Presse anzustellen, einen die Beutei fül- len, einen pressen und einen dritten die ausge- preſsten Pflaumen aus dem Beutel Schaffen zu lasszen, damit die Arbeit ihren ununterbrochenen Fortgang behalte.
Drittens rathe ich, die einmal ausgeprelſsten Pflaumen von einer Person in einen hölzernen Zober Schaffen, Sie hier mit einer Quantität Wasser übergieſsen, und Sie damit tüchtig durch arbeiten zu lassen. Auf einen Scheffel Pflaumen kann man hierbei ohngefähr einen Eimer Wasser nehmen.
ISt dieses geschehen, S0 läſst man diesen entstandenen Brei wieder in die Beutel füllen, und ihn noch einmal durchpressen. Diese Arbeit Ist freilich zeitraubend, aber Sie ist nöthig, wenn man das höchste Quantum gewinnen will, und man würde wenigstens x des ganzen Ertrages an Syrup verlieren, wenn Sie nicht vorgenommen würde. W..-
Auf diese vorhin beschriebene Art verfährt man nun mit allen ausgekernten Pflaumen. Es ist hierbei höchst nöthig, daſs die Arbeit rasch von Statten gehe, damit der ausgepreſste Saft, wo möglich noch am Nachmittage weiter bear- beitet werden kann. Bleibt nämlich der ausge- preſste rohe Saft nur eine kurze Zeit, vielleicht einen Tag über stehend, So hebt gleich eine Gährung in ihm an, und man leidet auf jeden Fall Verlust. Ich habe deshalb nicht mehr als 5 bis 6 Scheffel mit einemmale auspressen lassen, und 50 viele Menschen als Sich dabei gut beschäf- ügen lieſszen, dabei angestellt. Sicher wäre es


