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6. Ein Sieb mit einem 50 genannten Mosko- viter Boden. Einige Seihetücher von Flanell. Einige Tenakel, Schaumlöffel, Kellen etc.
Auſserdem hat man noch eine(nach Ver- Schiedenheit der Quantität Pflaumen, welche man bearbeitet, zu bestimmende) Quantität gepulverter Kreide, oder Statt dieser, guten gebrannten und gelöschten Kalk nöthig. Ferner eine Quantität frischer, abgerahmter Milch, und etwas Lakmus- Papier zur Prüfung des Pflaumensafits.
2) Vom Zerkleinern und Auspressen der Pflaumen.
Die Pflaumen werden zuerst einige Male ge- waschen, um Sie von allen ihnen anhängenden VUnreinigkeiten zu reinigen. Alsdann werden Sie ausgekernt; diese Arbeit ist etwas müh- Sam, geht aber um so schneller und leichter, je reifer die Pflaumen Sind, weil Sich dann der Kern um 50 besser löst. Am besten ist es, Sie bloſs durch Hülfe der Hand von ihren Kernen zu befreien, und nur bei denen, welche nicht gut vom Kerne loſslassen wollen, das Messer zu ge- brauchen. Die Pflaumen enthalten nämlich, wie die mehrsten Früchte, etwas freie Säure, von welcher vorzüglich das Eisen leicht angegriffen wird, welches dann dem Syrup leicht einen klei- nen Beigeschmack giebt. Man kann daher die, welche Sich 50 nicht vom Kerne trennen wollen, zurückwerfen, und sie nachher für Sich ausschnei- den lassen. Da diese Arbeit, wenn man nur 5 bis 6 Scheffel bearbeitet, Schon einigen Zeitauf- wand verursacht, 50 thut man wohl, 5so viel Ar-


