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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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habe aus den zuerst abgenommenen(also noch nicht zur Periode ihrer völligen Reife gelangten), und aus den zuletzt eingesammelten Pflaumen Syrup bereitet, und dabei die Erfahrung ge- macht, daſs von den letztern beinahe noch ein- mal 50 viel Syrup gewonnen wurde, wie von den ersteren. Man wird also, wenn man die höchste Quantität des Syrups, und ihn Selbst von der besten Beschaffenheit zu erhalten wünscht, die Periode wählen müssen, in welcher die Pflaumen Schon anfangen, an den Stielen einzuschrumpfen.

1) Geräthschaften und einige andere nothwendige Bedürfnisse, zur Berei- tung dieses SYyrups.

Die Geräthschaften bestehen, wenn man nur einigermalsen ins Groſe arbeiten will:

1. In einer Presse; am besten halte ich hiezu eine Schraubenpresse, mit vertikal herab- gehender Schraube. Ihre nähere Beschreibung übergehe ich hier, da Sie einem jeden meiner Leser bekannt Seyn wird.

2. Ein(oder einige) wie ein S geschlun- genes Schneideeisen, dessen man Sich zum Zer- Stolſzen der Wurzeln und in den Haushaltungen zu bedienen pflegt.

3. Einige hölzerne, unten flache Keulen zum zerstampfen.

4. Einige Zober von verschiedener Gröſße.

5. Einen kupfernen Kessel von ohngefähr 12 bis 20 Eimer Inhalt. Man kann hiezu die ge- wöhnlich eingemauerten grofsen Waschkessel ehr gut gebrauchen.