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SehsterAbſchmitt.
Von den Verhältniſſen des Landwirthſchaftsgewer- bes zum Staate, und von dem Seandpuncte, den es im Nationalverkfehr überhaupt einnimmtr,
Schon die große Autsdehnung des Raumes, auf welchem Landbau getrieben wird, müßte dieſem den erſten Rang unter allen Gewerben beylegen, wenn nicht ein anderer Maaßſtab vor» handen wäre, der, an ſich ſchi>licher, zugleich darauf hinführt, wie die Beſitnahme von Grund und Boden, und die Verwenz dung der Arbeit darauf, eigentlich die Grundlage zur Geſittung geweſen, und wie der Bodenbeſit noc< heute eins der weſent2 lichſten Bindemittel der Geſellſchaft iſt. Im gewöhnlichen Les ben wird hieran wenig gedacht, wan wird aber daran erinnert, wenn man ſich in Gedanken. in die Zeiten des nomadiſchen Zu- ſtanides der Völker zurü> verſetzt, over wenn man die noch ießt beſtehenden Jäger= und Hirtenvölker betrachtet. Von dieſem Puncte aus bis zu unſern Zeiten, würde man dann nod) die, viele> Jahrhunderte lang oft vergeblich fortgeſehten Beſtrebun- gen, den unbeſchränkten Beſih zugleich mit der perſönlichen Freyheit zu erringen und zu erhalten, bemerken, und erſehen, wie eben über dieſe Anſtrengungen die Vervollkommnung des AFerbaues ſelbſt zurükbleiben mußte. Die ältere und neuere Geſchichte=- wahrſcheinlich jedoch einen viel zu kurzen Zeit- raum in Anſehung des factiſchen Bodenbeſipes und der Boden- cultur umfaſſend=- liefert nur ein Bild von Vorrechten und von Sclaverey 3; eine legale Beſitergreifunzg des Bodens zum 3we& ſeiner Cultur unter freyen perſönlichen Verhältniſſen, ohne Ctymiſchung von Sclaverey, bat nur die neuere Zeit in Rordamerika aufzuweiſen. Das Verhängniß vergeſellſchaftete mit dem Bodenbeſig und mit der Bodencultur faſt überall und AL 42


