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Oekonomie. 14. Abſchy. (624)
Die geringern Acerclaſſen, die nur einen ſchwachen Stroh- ertrag geben, und auf denen die Hülſenfrüchte nicht mehr ſicher gedeihen, liefern durch vier Stroherndten nicht Material genug, um den erforderlichen Dünger für den ſechſten Theil zu produ- ciren. Soll ſich alſo eine Dreyfelderwirthſchaft hier erhalten, ſo muß ein ſo großer Zuſchuß von Kraftfutter an das Vieh gege- ben werden, daß deſſen Product allein daſſelbe nicht vollſtändig bezahlen, ſondern daß der Dünger einen Theil der Koſten mit übernehmen muß:
Als geringſtes Düngerbedürfniß des Ackers ,bey dem Drey- felderſyſtem, wenn folgende Fruchtfolge beobachtet wird,
1) Brache, welche gedüngt wird z
2) Winterung z
3) Sommerung 3
4) Erbſen z;
5) Winterung 3
6) Sommevung; nehme ich 9 Fuder 3 20 bis 22 Centner Dünger an. Erhält der Acker weniger, ſo iſt nicht nachzuweiſen, daß ſeine Ertragsfä- higkeit erhalten werde,
Wenn obige 5 Erndten noch einen Strohertrag von 5500 Pf. liefern, ſo werden 1000 Pf. Heu mit Einſchluß des Weidedün- gers. oder das Aequivalent in anderem Kraftfutter hinreichen, um dieſe Düngermenge zu erzeugen, und die thieriſchen Pro- ducte aus dieſer Geſammtmaſſe werden hinreichen, um dieſen Zuſatz von Heu zu bezahlen.
Wenn aber der Strohertrag weit unter den angegebenen Satz ſinkt, und deßhalb der Zuſchuß an Kornfutter größer ſeyn muß, um den Düngerbedarf herbeyzuſchafſen, da bezahlen die thieriſchen Producte allein das Kornfutter nicht mehr.
In dieſem Falle muß entweder bey einer Werthsberechnung der erforderliche Düngerzuſchuß von dem Ertrage in Abzug ge- bracht werden, oder es darf'kein Ackerboden, der in 5 Erndten obige Quantität Stroh nicht trägt, nach dem Dreyfelderſyſtem, ſondern nur nach dem Syſtem der Weidewirthſchaft berechnet werden, bey welcher der A>erbau nach obigen Grundſäten dauernd beſtehen kanm«
Zur'Berechnung des Reinertrags der verſchiedenen Aer- claſſen dienen folgende Säße:
Der Werth eines Scheffels Weizen iſt 4 R 0 30.
Der Werth eines Scheffels Roggen iſt. 3 N 24.
Der Werth eines Scheffels großer Gerſte vollkommen:-
ſter Art iſt N 20.
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Ferner vom Niederungsboden iſt.»++«+ 9 148 Der Werth eines Scheffels kleiner Gerſte iſt«« 16 Der Werth eines Scheſfels Hafer iſt WINE ZEW* 7) war 1-5
Der Werth eines Scheffels Erbſen iſt DH 6.15 RESI
Der Weidewerth, den die Benutung der Brache und Stop- pel ergiebt, iſt nach den Sätzen angenommen, welche ſpäter anz gegeben werden,


