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3 Vegetation der Feldgewächſe, Sommergerſte. 463 E| 307
= u Die Wintergerſte. Gs
: eu Vegetätion ttach dem Austritt aus dein Winter <I je] und Behändlutng wähtend der Vegetation bis
zucht, j| 2 IEEE 28 SNL GrÜdie: 700;
ED für(0 Die Wintergerſte leidet unter allen Wintergetreidearten von Anntwithelg)) der Näſſe am meiſten. Das Eggen, beſonders aber das Behas
DE eynt wa); den ſt bey ihr faſt unbedingte Nothwendigkeit, wenn ſie gera- ie Fingz then ſoll. Im Ganzen gilt in Beziehung ver Vegetation alles das, was von der Sommergerſte geſagt wird; nur iſt hier noch
ES ihlig: zu bemerken, daß ſie, da ſie unter allen Getreidearten am früh: | En ſten reift und mithin dem Vogelfraß am meiſten ausgeſett iſt, Neel vor dieſem ganz beſonders bewahrt werden muß, Iich leiß Der Sommexrröggen, Hhe Vegetation und Behandlung während der Veges "1 Dab: Ds|-;: E 3 M. nik Der Sommerroggen liebt es, wenn nach ſeiner Einſaat eins - M5 4 feuchte Witrerung eintritt, daß er bald keimen und gehörig dicht lid' und geſchloſſen aufgehen kann. Der künftige vollfommene Stand -. veret des Sommerroggens wird ſchon durch das gleichförmige und bal:
dige Aufgehen beſtimmt: denn iſt. trockne Witterung, ſo daß die Saat unegal aufgeht, die tiefer liegenden Körner keimen, die oberflächlich liegenden dagegen erſt ſpät nachkommen, oder wohl gar vermälzen, ſv daß die Saat dünn wird, ſo erfolgt nicht nur
veni rend die ES) erzeugt|
ZP ade3 di der. Nachtheil, daß die Saat Ungleich reift, ſondern es erfolgt EO 1 Yurzeln, auch der Nachtheil, daß bey einem dünnen Stande der Pflanzen wurf: keine gehörige Beſchattung des Bodens erfolgen kann, und die €EIrf Gan Verdünſtung der dem Sbmmerroggen ſo nöthigen Feuchtigkeit um Sich, dy ſo leichter Statt findet, Da der Sommerroggen nicht die Beſtau- 1S Juſty dungsfähigkeit hat, als der Winterroggen, ſo iſt ein dichteres Auf- ES einlege laufen der Saat bey ihm um ſo nöthiger; Fröſte, die ihn nach dem fem) ten aa Aufgehen treffen, ſchaden ihm nicht; man nimmt vielmehr an, daß Enten leid es, wenn er gerathen ſolle, nöthig ſey, daß er von einigen Fröſten m(veren ih getroffen werde. Treffen ihn dagegen ſtarke Fröſte in der Mil, SE ihm ſo leidet er dadurch ſehr. Wenn der Sommerroggen aufgegangen
viere, M iſt und ſeine Blätter entwi>elt hat, ſo wünſcht man ihm eine mehr = ater hit Xühle Witterung, ſo daß er nicht zu Uppig in die Höhe ſchoßt, ſon: und Vt dern ſich in den Wurzeln erſtarke und kräftigere Pflanzen treibt und
um ſo mehr beſtaudet; Wenn ſich der Boden ſehr feſt zuſammen = 4 eint)! ſchließt, ſo iſt dem Sommerroggen das Eggen eben ſo zuträglich, =00 wr als dem Winterroggen. Im Uebrigen findet dasjenige, was eym en js| Winterroggen geſagt worden,-auch auf den Sommerroggen Bezie:
ws[€"m hung; nur iſt hier zu bemerken, daß alle äußern Einflüſſe, die
wh, durch die Jahreswitterung hervorgehen, dem Sommerroggen ems m findlicher ſind, als dem Winterroggen, weil er eine zartere und
Sid ſchwächlichere Pflanze iſt, als dieſer,
zg(th, 7 Die Sommexrgerſte.
Summ PBegetation und Behandlung während der Vege:
- Mh tation bis zur Erndte,
; Bey günſtiger Witterung keimt die Gerſte bald und geht En Sm ſchnell auf, Ei ſchnelles und gleichmäßiges Aufgehen iſt bey -. 20*
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