Bau der Feldfrüchte.+] (294): MEL mäßigſten in der erſten Abtheilung, welche den Monat Januar“iS umfaßt, eine. allgemeine kurze Darſiellung des ganzen Kapitels| vf E, u"geben, welches zu einer vollſtändigen Ueberſicht und VWVer- ve Hanau desjenigen, was in den folgenden Abtheilungen vor- DE getragen werden muß, dient."' | Sh En SD! Einl ertun.5|"S | ze eine kurze allgemeine Ueberſicht. der Lehre vom Bau der|"ez drr» 1 vm Feldfrüchte enthaltend,|„is Die Natur, dieſe große Werkſtätte alles Lebens, hat auf| DBD dem Erdreiche eine große Anzahl verſchiedener Gewächſe und"SS Thiere verbreitet. In dem vdürrſten Sande,; der unter einer|(M| täglich gleichmäßigen Sonnengluth' liegt, in den kälteſten Ge- we genden, auf den kahlen Felſen und im Waſſer iſt ihr lebendiges| NB» Wirken ſichtbar, und nur an den Polen, diejen bisher noch ſ0'Wi unentdeckten Geheimniſſen der Erde, ſcheint daſſelbe ſpurlos zu|"m verſchwinden, bi Der wichtigſte Theil der lebendigen Wirkung der Natur iſt|("m unſtreitig das Pflanzenreich, denn es iſt, wenigſtens auf dem|(M Lande, die hauptſächlichſte Bedingung alles thieriſchen Lebens,| mW und ohne daſſelbe würden alle Landthiere ſehr bald ausſterben.| vis Selbſt der Menſch iſt pA OG auf das Pflanzenreich hinge-| 8! wieſen, und daher iſt auch das Pflänzenreich' derjenige Gegen-| UM| ſtand, dem von jeher die größte Aufmeriſamkeit gewidmet wor-| 52 den iſt, und der auch die größte Aufmerkſamkeit verdient,| ws| Das Pflanzenreich faßt eine Menge verſchiedener Geſchlechter| Vit 'und Arten in ſich, die nur unter ſehr verſchiedenen Bedingungen| fm| und Verhältniſſen fortkommen, ſo daß jeder Himmelsſtrich, jede|"M Gegend, ſeine eigenthümlichen Pflanzen hat. Obwobl es nicht j 35] u verkennen iſt, daß die Natur unter. der großen Anzahl von| DS flanzen keine hervorbringt, die nicht einen beſtimmten Zweck| jp erfüllt, ſv iſt doch nur ein kleiner Theil für die Zwecke des iM I| Menſchen tauglich, die meiſten werden in dieſer Hinſicht als"iE| nublos, oder zum Theil als ſchädlich betrachtet.|"m; Die nutzbaren Pflanzen nüßen dem Menſchen entweder un-| m mittelbar, indem ſie ſelbſt die nöthigen Bedürfniſſe des Men-(05 ſchen befriedigen, oder mittelbar, indem ſie nur ais Mittel zu| 113 andern Zwecken betrachtet werden. Zu erſteren gehören aile Ge-<3 by H treidearten und die mannichfaltigen andern Pflanzen, die dem| KD Menſchen Nahrung und Kleidung geben; zu letzteren gehören| inh 7 alle diejenigen Pflanzen, von denen der Menſc< ſelbt unmittelbar| Wies keinen Gebrauch macht, die er aber zur Ernährung der ihm eben- NE falls nothwendigen Hausthiere, zur Düngung u. ſ. w. anwendet.| ee J Die Zahl der erſtern iſt beträchtlich geringer, als die der letztern,| ins und“ die Natur in ihrem freyen Watten bringt, wenigſtens in| 5 den nördlichen Climaten, nur hauptſächlich dieſe hervor.|"2 Wollte der Menſch in den nördlichern Gegenden ſich nur| M auf das beſchränken, was die Natur von ſelbſt hervorbringt, ſo|“2 würde'er nur hauptſächlich von der Viehzucht leben, und eine+| me >>;> 1" EETZESETG 0 ofwion:(> 17 /Cor| 4 Menge jeht bekannter Bedürfniſſe unbefriediget laſſen müſſen.| 68 ! | GE LIEHE 387 E71
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