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finden. Bey keiner Thierklaſſe iſt die Vermehrung ſo ſtark, als bey den Fiſchen 5 ſo zählt man in dem
Rogen eines Herings über 30000, in dem eines
Karpfen 200000, in dem einer Schleye gegen 400000, und bey mehreren anderen gegen und noch über eine Million Cyer. Dieſe ungeheure Ver- mehrung war aber zur Erhaltung der Fiſche noth- wendigz denn einmal ſind ihre Eyer durch keine harte Umhüllung gegen einwirkende Schädlichfeiten geſchüßt, und zweytens dienen ſie ſelbſt einer großen Anzahl von Fiſchen und anderen Waſſerthieren zur Nahrung, ſo daß ganze Generationen von Fiſchen untergehen müßten, wenn die Natur nicht auf dieſe Weiſe für ſie geſorgt hätte.
Viele von den jungen auskriechenden Fiſchen erſcheinen uns noch nicht gleich in der Geſtalt, welche ſie nachher annehmen, ſondern müſſen ſich, ſo wie die Amphibien, erſt einer Art von Verwandlung un- terwerfen, ehe ſie jene erhalten. Sie wachſen übri- gens, wenn es ihnen nicht an Nahrung gebricht, ziemlich ſchnell, und erreichen zum Theil, im Ver- hältniß zu der Größe ihres Körpers ein bedeutendes Alter 3 unter unſeren zahmen Fiſchen hat man be- ſonders vom Hechte und Karpfen Beyſpiele eines Faum glaublichen Alters.
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Uns nüßen die Fiſche, vorzüglich durch ihr Fleiſch, aber auch durch ihren Rogen, zur Nah- rung. Wenn gleich dieſer Nußen ziemlich einfach
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