Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
Seite
19
Einzelbild herunterladen

? Voſſe - worn uſtande hſichtig, | ſie eine x wenig en läßt, eßt man - ſo geht in eine ium ent- .201,), welche yen Auf- | niedet- rheſioffs » Verei- jrd uns B, det nn) aus. in den Liſch- 7 beſteht,

her zuerf Nn wurde, ex Zier Schleim

häuten, im Darmkanal, Magen, in den Harn- werkzeugen u. ſ. w. abgeſondert, und veranlaßt die Schlüpfrigkeit derſelben. Außerdem findet er ſich auch auf der Oberhaut, und ſcheint hier das zarte Oberhäutchen gebildet zu haben ,. wo er aber noch mit etwas Fett verbunden iſt, wodurch die Haut ſo undurchdringlich für das Waſſer wird. Er macht ferner einen Beſtandtheil der hornartigen Theile, der Nägel, Haare, Wolle, Seide, Federn 2c. aus, und findet ſich im aufgelösten Zuſtande im Speichel, Magenſaft, im Urin, der Galle, Thränenflüſſig- Teit U+f.0:

Im reinen Zuſtande bildet er eine ungefärbte, fadenziehende, klebrige Flüſſigkeit, die ſich fettig anfühlt, beim Schütteln ſchäumt, und ſich durch gelindes Cindi>en(ohne zu gerinnen) zu einer halb- durchſichtigen, brüchigen Maſſe bringen läßt, welche auf Kohlen ſchmilzt und mit Horngeruch verbrennt. Flüſſig löſt er ſich im Waſſer auf; getrocknet wird er nur vom warmen Waſſer erweicht, aber nicht aufgelöſt. In den Säuren löſt er ſich leicht auf. Bei der trokenen Deſtillation giebt er Ammonium und brandigtes(empyreumatiſches) Oel. Ex ſcheint demnach eine Subſtanz zu ſeyn, welche mit dem Pflanzenſchleim(1. Th. F. 194.) viele Aehnlichkeit hat, aber mit etwas Stickſtoff verbunden, und ſo gleichſam verthiert(animaliſirt) iſt.

2*