Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
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Ihr beſtes Auflöſungsmittel iſt das reine Waſſer und ſie läßt ſich durch dieſes aus den Theilen, worin ſie enthalten iſt, abſcheiden. Jm reinen Zuſtande iſt ſie geruch- und geſHmad>los und durchſichtig. Wenn man ſie im Waſſer auflöſt, ſo bildet ſie eine klebrige Flüſſigkeit, welche ſich, wenn nur wenig Waſſer genommen wurde, in Fäden ziehen läßt, und in der Kälte zu einer Gelee erſtarrtz3 ſeßt man dieſe Auflöſung einer gelinden Wärme aus, ſo geht ſie zuerſt in ſaure Gährung, nachher aber- in eine ſtinkende Fäulniß über, wobei ſich Ammonium ent- wickelt. Vermöge des Gerbeſtoffs(1. Th. 9. 201.), und aller der Gewächſe und Gewächstheile, welche dieſen enthalten, wird ſie aus ihrer wäſſrigen Auf- löſung in der Geſtalt unauflöslicher Flocken nieder- geſchlagen. Auf dieſe Sigenſchaft des Gerbeſtoffs gründet ſich das Gerben der Häute oder die Berei- tung des Leders. Als Nahrungsmittel wird uns die Gallerte ſehr wichtig 3 ſo macht ſie 3. B. den Hauptbeſtandtheil der Fleiſchbrühe(Bouillon) aus. Außerdem bedienen wir uns ihrer häufig in den Künſten und Gewerben in der Geſtalt des Tiſch- lerleims, welder größtentheils aus' ihr; beſteht, zum Leimen. METER Ga

Auch der thieriſche Schleim, welcher zuerſt von Fourcroy und Vaucquelin unterſchieden wurde, macht einen nicht unbeträchtlichen Theil der Thier- körper aus. Er wird auf allen ſogenannten Schleim-

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