Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
Seite
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ausheben wollen. Es gehören hieher vorzüglich: das Syweiß, die Gallerte, der thieriſche Schleim, der Faſerſtoff, der thieriſche Extractivſtoff, und das Fett oder Oel.

92 47:

Das Cyweiß oder'der Cyweißſtoff iſt un- ſtreitig am allgemeinſten im thieriſchen Körper ver- breitet; vorzüglich rein und in bedeutender Menge findet man es in den Eyern der Vögel: es iſt aber auch in' vielen'anderen'feſten und flüſſigen Theilen der Thiere enthalten.""So macht es einen Haupt- beſtandth&il.des Fleiſches, des Bluts, der Miilch 1c. aus, findet ſich in der Gallo, im männlichen Saa- men, im Speichel 2c2" In Hinſicht ſeines chemiſchen Verhaltens ſtimmt:es völlig mit dem Eyweißſtoffe überein, welcher ſich!'aus vielen Gewächſen und Gewächstheilen ſcheiden läßt 5 daher ſage ich hier nichts''weiter darüber, ſondern verweiſe auf das, was ich früher(1.-Th. F. 191.) darüber geſagt habe.

1 50 ORY SSCS,

Nächſt dem- Eyweiß finden wir die Gallerte (Gelatine"thieriſcher Leim) am'allgemein- ſien imthieriſchen Körper verbreitet.- Sie: kömmt bald aufgelöſt in den flüſſigen, baldmehr zU- ſammengezogen und erhärtet in den feſteren Theilen vor; in der erſten Geſtalt finden wir ſie im Blute, in der Milch 20. ,1 in der leßten in der Haut, im Fleiſche, den Knorpeln, Hörnern, Klauen und Knochen.

Crome's Handb. I1l.

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