Die vierfüßigen Thiere laſſen ſich am beſten aus- geſtopft aufbewahren 3 man zieht ihnen daher die Haut ab, tronet dieſe und ſtopft ſie aus. Hiebei iſt aber nöthig, die natürliche Haltung des Thieres zu beobachten, und dieſe wo möglich dem ausge- ſtopften Exemplare wieder zu geben. Fehlt es an Zeit zum Ausſtopfen und Raum zum Aufbewahren, ſo kann man auch nur die getrockneten. Felle, wie ſich von ſelbſt verſteht, an einem gegen JInſecten geſicherten Orte, aufbewahren. Oft iſt das männ- liche Judividuum von dem weiblichen in der Farbe, Zeichnung, Größe u. ſ. w. etwas verſchieden, und man thut daher ſehr wohl, wo möglich, Beide zu jammeln. Hat man auch Sinn für die Unatomie der Thiere, ſo hebt man ausgezeichnete innere Theile derſelben, Embryonen u. ſ. w. in Spiritus auf.
Auf eine ähnliche Art behandelt man auch die Vögel. Ihr Abziehen muß aber ſchon vehutſamer geſchehen, weil ihre Haut in der Regel dünner iſt. Vorzüglich bei dieſen muß man ſowohl das männ- liche wie das weibliche Thier zu erhalten ſuchen, weil die beiden Geſchlechtey ſich gewöhnlich auffallend unterſcheiden. Gut iſt es, wenn man auch das junge Thier erhalten kann, denn oft verändert der Vogel ſein Gefieder ſchr, und erhält im vollig ausge- wächfenem Zuſtande ein ganz anderes Anſehen als im jungen. Zu einer vollſtändigen Vögel- Sammlung gehört auch noch die ihrer Eyer und Reſter, wodurch ſie ſich ſeht auffallend von einander unterſcheiden.
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