Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
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keine Lehranſtalt benußen können, rathe iH, zuerſt mit den bekannteſten Gegenſtänden anzufangen; ha- ben ſie ſich erſt eine genaue Kenntniß der allgemein bekannten Thiere erworben, ſo werden ſie um ſo leichter Fortſchritte in der Kenntniß der übrigen Thiere machen. Vor allem werden ſie ſich aber erſt mit den Thieren im Allgemeinen bekannt ma- hen müſſen, deun ohne dieſen allgemeinen Ueber- blick über"das Ganze der Thierwelt, iſt das Stu- dium der einzelnen Thiere nur Stückwerk.

Auch in der Zoologie wird man nur dann gehd- rige Fortſchritte machen, wenn man die Thiere ſelbſt beobachtet, genau'zergliedert, und ſich eine Samms- lung derſelben anlegt. Dieſes eigne Beobachten giebt erſt der ganzen Beſchäftigung Reiß und Leben, und eine ſelbſt in der Natur gemachte, genaue Beobachtung prägt ſich dem Gedächtniſſe lebendiger ein, als eine ganze Reihe ſchöner Abbildungen und das Durchleſen der beſten Beſchreibungen. Die Anlegung einerThier- Sammlung iſt freilich be- ſc<werlicher, als die einer Pflanzen- Sammlungz aber wer, überwindet nicht dieſe Schwierigkeiten leichtz- wenn er ſich lebhaft für die Sache verwen- Det:

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Ich würde zu weitläufig werden, wenn ich hier genaue Vorſchriften zur Anlegung einer ſolchen Sammlung geben wolltez indeſſen erfordert es doch die Nothwendigkeit, etwas darüber zu ſagen«