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Bald haufenweiſe, bald einzeln wachſen die kleinen 3 bis 4 Li- 'nien hohen, gewöhnlich einfachen, ſeltener getheiltet, aufrechtſtehen- “den Stämmchen. Die hellgrünen, hin- und hergewündenen Blätter kaufen aus einer breiteren Bäſis lanzettförmig zu, verlängern ſich all- mählig in eine lange Spiße, und ſind mit einer Mittelrippe verſehen. “Die Blätter des Mvooskelchs unterſcheiden ſich nicht von den übrigen, dln der Spiße der Stämme kommt die 3 bis 4 Linien lange, auf- rechtſtehende/ hochrothe Borſte einzeln, ſeltner zu zweien neben einatt- “der hervor. Das ſehr kleine Scheid<hen iſt röhrenförmig und dunfel- braun. Die eyförmige braune Kapſel iſt ſchief abgeſtußt und ruht in. "horizontaler Richtung auf der Borſte, Der ſchiefe, kegelförmig zuge ſpitzte Deckel iſt roth und beynahe ſo groß als die Kapſel. Das Pe- riſtom trägt in einfacher Neihe 16 rothe quergeſtreifte, bis auf den dritfen Theil geſpältene Zähne.
Die männlichen knospenförmigen Blumen kommen an kleinen beſondern Stämmc<en hervör.;?
Auf thonartigem Boden findet man dieſes Moos an feuchten "fchattigen Stellen im Spätherbſt nö<h mit dem Deckel. verſehen.
Qugleih mit Gymnostomum Fasciculare geſammelt am Rande eines Grabens anm dem neuen Zuſchltage des, Schelfwerders,)
Anmerk, Vom Dicranam varium unterſcheidet ſich dieſes Moos vorzüglich durch die gewundenen Blätter, dürc< die mehr gerundete Kapſel und die mit Querſtreifen verſehenen Zähne! vom Dicxanum crispum durc die hori- zoöntalſichende Kapſel und den kürzeren DeFel,:
6) Dicranum taxifolium.' Dicranum taxifolium, Roth Tent, Florae germ. T, III, p. L Pag. 183-


