Teil eines Werkes 
2 (1806) Nachlieferung
Entstehung
Seite
17
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Die Stämmchen wachſen haufenweiſe beyſammen, ſind beyttahe aufrechtſtehend, einfach, 2 bis 3 Linien hoch, beblättert,=- Die Blät- ter, welche den Stengel von allen Seiten umgeben und ihre Rich- tung nach verſchiedenen Seiten nehmen, ſind lanzettförmig lang zu- geſpißt, die oberen beynahe pfriemenförmig, glattrandig und mit ei- ner Mittelrippe verſehen, welche bis in die Spiße des Blattes fort- läuft. Die Blätter des Moosfelchs unterſcheiden ſich nur durch ihre geringere Größe von den übrigen. An der Spike der Stämmchett fommt die Borſie einzeln hervor: ſie iſt rothbraun, 2 bis 3 Linietß lang, glatt, beynahe aufrecht. Das Sceidchen iſt braun, röhren- förmig, ſehr klein. Die länglich eyförmige Kapſel iſt braun, obets ſchief abgeſtumpft und ruht in einer diagonalen Richtung auf der Kapſel. Die bräunlichgrüne kegelförmige Müße iſt an der Seite auf- geſchlißt. Der rothbraune Deckel iſt kegelförmig, abgeſiumpft und ſchiefſtehend. Das Periſiom iſt in einfacher Reihe mit 16, bis auf die Mitte. getheilten Zähnen beſeßt.

Auf thonartigem Boden an Anhöhen findet man dieſes Moos im Spätherbſt noc< mit dem Deckel verſehen, und im erſten Frühling

mit geöffnetem Periſtiom. (Geſammelt an den Anhöhen vor Gör?,)

*): 5) Dieranum Schreberi. Swarkß«

Dicranuns Schreberi,:Swartz Dispos. system. M,. S. pag- 37 et 88- Bryum crisputv Greber.

Truncis erectis. Simplicibus;

ceolatis apice capillaceis flezuosis capsulis ovatis cernuis z 0oP

foliis SParsis basi latiuscula lan-

ercule

Conico acuto.