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größten. Einfluß zu haben, I< habe in trocknet Jahren oft vergeb- lich nach fructifieirenden Exemplaren mancher Mooſe geſucht, die ich in. feuchteren Jahren in hinreichender Menge fand. Noch in dieſem Sommer fand ich die ſo ſelten vorfommenden Früchte von Bryum gquarrosum, Hypnum Nuitans, Hypnum SCOrPloides etc. Männliche Blüthen aber dieſer Moosarten habe ich öfter bemerkt; wahrſchein- lich, weit dieſe zu ihrer Ausbildung nicht ſo viele Säfte wie die weib- lichen erfordern,:
Sehr intereſſant iſt der Proceß der Bildung bey den jungen Moosfrüchten. Der von dem unteren Theile des weiblichen"Befruch- tungsgefäßes eingeſchloſſene Eierſtock ſchwillt.näch der Befruchtung an; und fängt allmählig an, die junge Frucht zu bilden, und in die Höhe zu treiben. Die äußere zarte Hülle des Staubweges wird hiedurch ausgedehnt, und muß endlich der Gewalt der heranwachſenden jungen Frucht nachgeben: ſie zerplaßt; ihr oberer=- mit der Narbe verbun? dener Theil wird von der jungen Kapſel mit in die Höhe genommen und bildet nachher die Müße, ihr unterer hingegen umſchließt den unterſten Theil“ der Borſte in der Geſtalt des Scheidchens.== Die Mäüße ſelbſt fehlt übrigens feinem Mooſe 3 ältere Natuvforſcher zwei- felten an ihrem Daſeyn bey einigen Moosarten, bey denen man ſie bey genauerer Beobachtung nachher fand, Sie vient zu der Bedek- kung. der jungen Frucht, und fällt gewöhnlich erſt ab, wenn dieſe reift, Sie iſt immer von häutiger Subſtanz; bey einigen Moosge- ſchlechtern erſcheint ſie, durch die häufigen darüber hängenden Saft- fäden(Paraphyſen) haarig, Bey den Polytriehis hängen die Saft- fäden, welche gedrängt in Menge um die Geſchlechtstheile ſtehen, und die an ihrer Spiße mit einer klebrigen Feuchtigkeit verſehen ſind, ſich


