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fäden beſchrieben ich. darf daher hier nur wiederholen, daß die männ „liche Biume ſich bloß durch den Margel der Blumenkrone von der weiblichen Blunte, bey der. dieſer Theil nachher die Müße bildet, un? terſcheidet: zugleich habe ich an jener Stelle auch den verſchiedenen „Stand, und die verſchiedene Geſtalt der Moosblüthen näher ausein? „ander geſeßt, Ueber einige, den Fopfförmigen Moosblüthen ähnliche Theile der Mooſe ſind die Meinnngen der Naturforſcher jeßt no< „verſchieden; ich will es daher verſuchen, auch über dieſen Punct meine „Meinung zu fagen. Yaillant, Dillenius und Haller bemerk- ten bey dem Mnium palustre, kleine geſtielte Küuöpfehen, die aus der männlichen Blüthenſcheibe hervorgiengen, und die der eite für „Antheren, der andere für Blätterrögchen hielt: das ſeltene Vorkom? men dieſer Erſcheinung verurfachte, daß man noch nicht weiß, was man aus dieſem Körper machen ſoll, I< hatte noch itt dieſent „Sommer(1306) das Vergnügen, dieſe gefitielten Knöpfehen zu finden; unterſuchte ſie daher gleich, und fand, daß alle die Knöpf- <en, welche ich zu beobachten Gelegenheit hatte, nicht aus der männlichen Blüthenſcheibe ſelbſt, ſondern hin und wieder nur am Rande derſelben, auf 3 bis 4 Linien langen Stielen hervor famen?: viele derfeiben= und wol die meiſtett= befanden ſich au den Spitz zen der Aeſie; wo gar keine männliche Blöthen waren. I< brachte die kleinen Knöpfchen theils ganz, theils zerſchnitten unter die ſtärfſie Linſe meines Vergrößerungsglaſes, konnte aber ttichts, als einein Büſchel kleiner lanzettförmiger Blättchen wahrnehmen. Dieſe Blätt? „<en falfen bald ab, und es bleibt noc< lange nachhee der nackte Stengel ſtehen. Leider hatte ich feine Knöpfchen von Tetraphis pet- Jucida bey der Hand, um fie mit. diefe vergleichen zu könken« Son-


