Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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fert er nicht, wie Einige vielleicht glauben ſollten, däs ſogenannte Neſſeltuc<, welches aus feiner Baumwolle verfertigt wird, indeſſen iſt es durch viele Verſuche bewieſen, daß man aus den Neſſelſtengeln, wenn man ſie auf eine ähnliche'Art wie den Hanf behandelt, ſtarke und ſehr feine Gewebe bereiten kann. Da die Pflanze ſo häufig bei uns wild wächſt, ſo käme es auf einige Verſuche an, ob ſich nicht vielleicht ihr Anbau mit Nußen betreiben ließe. Die Aſche der Neſſel ent? Hält eine ziemlich'beträchtliche Menge an Alkali. Das friſche Kraut giebt mit Waſſer einen grünlichen Abſud, womit man ohne Zuſaß grünlich- gelb färben kann. Einen Kapaun ſoll man dadurch zum Brüten bringen können, daß man ihm unter dem Bauch und der Bruſt die Federn ausrupft, und die entblößte Haut mit fri? ſchen Neſſeln reibtz nach dieſer ſchmerzhaften Reizung mag denn freilich wohl das arme Thier gezwungen werden, durch Niederſeen den entblößten und gereiß- ten Theil zu bede>en!=- Etwas Baumöl gleich ein- gerieben, lindert am beften die Schmerzen des Neſ- ſelftichs.

c) Mit 5 Staubfäden. V. Chenopodium, Gänſefuß.(Pentandria digynia IL.) 1) C. bonus Henricus, guter Heinrich,

ſiolzer Heinrich, wilde Melde, Feldſpi- nat? Werenniäl Goosefoot, Mercury Goos3e-

foot Ängl.( Die dicke ausdäuerhnde Wurzel iſt äſtig 3