ſie treibt mehrere ungefähr einen Fuß hohe, vunde, aufrechte, unten'oft äſtige, oben einfa<me Stengel hervor. Die abwechſelnd ſchlaff abwärts ſtehenden Blätter ſind dreieckig- pfeilförmig, glattrandig, etwas ausgeſchweift, unten mehlig beſtäubt. Die grünlich gelben zuſammengedrängten Blüthen ſtehen in zuſam- mengeſeßten, länglichen, blattloſen Trauben an der Spiße der Stengel.
An Wegen, auf Bauerhöfen, an alten Gemäu- ern 2c,, iſt dieſe Pflanze nicht ſelten3 ſie blüht vom Mai bis zum Auguſt, und ihre Sqaamen reifen vom Juli bis zum September. 2.
Man kann die jungen Blätter, als Spinat zube- reitet, und die zarten Wurzelſproſſen im Frühjahre als Spargel eſſen.
2) C. urbicum, Stadt-Gänſefuß.(Upright GooSefoot, Angl.) Dieſe Art treibt einen 2, 3 oft bis 4 Fuß hohen, aufrechten, einfachen, glatten, und gefur<ten Stengel. Die abwechſelnd ſtehenden, drei eckigen, länglichen, in der Mitte des Randes leicht gezähnten Blätter ſind ſcharf zugeſpißt, und mit ihren Stielen oft 5 bis 6 Zoll lang. Die ſehr kleinen, grünlichen Blüthen ſtehen in langen, ſehr geraden Trauben, welche in den Winkeln der Blätter entſprin- gen, an den Stengel gedrückt ſind, und von denen die oberen gemeinſchaftlich eine Ni8pe bilden.
An Wegen, Ackerrändern, Miſthaufen 2c. iſt dieſe Pflanze hin und wieder ziemlich häufig 3 ſie blüht im


