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zel iſt zaſerig- Der aufrechte, viereckige Stengel wird ungefähr einen Fuß hoch, iſt hengrün oder röth- lim, und(ſo. wie die Oberfläche der ganzen Pflanze) mit Brennborſten beſeßt. Die geſtielten Blätter ſind eyrund, /3- bis Zrippig- ſcharf ſägezähnig, auf der Oberfläche ſcharf, auf der Unterſläche aber glatt. Die kurzen, grünen Blüthentrauben ſißen in den Win- feln der Blätter.
Vorzüglich in unſeren Gärten, aber auch hier und dort auf Aeckern und an Wegen iſt dieſe Pflanze eins der häufigſten Unfräuterz ſie blüht im Juli und Auguſt, und.ihre Saamen reifen im September. O.
Sie liebt einen nahrunggreichen, beſonders gern friſch gedüngten Boden, und findet ſich deshalb auch häufig in der Nähe der Miſtſtätten 3 übrigens nimmt ſie mit verſchiedenen Erdmiſchungen vorlieb. Sie ge- hört zu den ſogenannten Saamenunkräutern, iſt aber nur unſeren Gartenfrüchten ſc<ädlichz auf Aeckern verbreitet ſie ſich ſelten ſo ſtark, daß ſie den Wuchs der angebauten Pflanzen. unterdrücken könnte.
Die jungen Blätter laſſen ſich zum Bruſithee be- nußen, und in Schweden ſoll man ſie zum Gemüſe zubereiten.
2) U. dioica, gemeine Neſſel, große Neſ- ſel, zweihäuſige Neſſel.(Great Nettle Angl.) Ihre äſtige Wurzel krieht. Die Stengel ſind auf- rechtſtehend, viereckig, gewöhnlich 3, zuweilen aher auch 4 bis 6 Fuß hoch, und überall mit Brennborſten beſeßt- Die geſtielten, einander gegenüberſtehenden
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