häufig wächſt, als ein vorzügliches milchvermehrendes Futter, daher ſie dort auch den Namen Milchkraut erhalten hat. Zum Anbau auf unſeren Wieſen paßt ſie wohl nicht, es ſey denn auf ſolchen Waldwieſen, die den oben erwähnten Boden haben. Unſere guten leihtgläubigen Alten wähnten, ſie könne die verlohrne Jungferſchaft wieder herſtellen!=
2) A. arvens1s,(Alchemilla Aphanes Leers. Aphanes arvensis Linne.) Adcer- Sinau, A>er- Ohmfraut.(Pield Ladie's Mantle. Parsley Piert Angl.) Ein fleines Pflänz<en, wel? <es nur wenige Zolle hoh wird, und einen äſtigen, ausgebreiteten, dicht mit Blättern beſeßten Stengel hervortreibt. Seine kurz geftielten Blätter ſind drei lappig und die Lappen wieder zwei- bis dreitheilig, beyaart, und fla<mz auf der oberen Seite hel, auf der unteren grau-grün. Die kleinen grünen, rauhen Blüthen ſiken zu mehreren beiſammen, ungeſtielt in den Winkeln der Blätter.
Auf Ae>ern und Feldern, beſonders wenn ſie drveeſch liegen, iſt dieſe Pflanze oft ſehr häufig z ſie ſcheint einen ſandigen oder lehmig-ſandigen Boden zu lieben 3 ſie blüht vom Mai bis zum September, und xeift vom Juli bis zum October ihre Saamen. O.
Die Scaafe freſſen ſie recht gern.
IV. Urtica, Neſſel.(Monoecia tetrandria L.)
I) U. urens, Brenneſſel, kleine Neſſel, Hitterneſſel.(Small Nettle Angl.) Ihre Wur-
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