Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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b) Mit 4 Staubfäden. TIT, Alchemilla, GSinqau.(Tetrandria monogynia 1.)

I) A. vulgaris, gemeiner Sinau, Löwen? fuß, Frauenmantel,(CommonLadie's Mantle Angl.) Ihre-ausdauernde walzenformige Wurzel treibt unten viele Faſern, und hat friſch zerrieben einen unangenehmen Geruch ,. faſt wie Kaßenurin.. Aus derſelben entſpringen mehrere langgeſtielte, nierens förmig- rundliche, lappige, gefaltene, am Rande fein ſägeartig gezähnte Blätter, welche bald glatt, bald wieder weich behaart ſind. Zwiſchen den Blät- tern kommt ein aufſieigender, ungefähr 1 Fuß hoher Stengel hervor, welcher nach oben zu zweitheilig iſt, kleinere, beinahe ſißende Blätter, ziemlich große Af- terblätter trägt, und die kleinen gelblihen Blüthen an der Spike in kleinen Sträußen hervortreibt. Auch dieſer Stengel iſt bald glatt, bald mit feinen ſeiden? artigen Haarin bedeckt.

Die Pflanze wächſt am liebſten in bergigten Ge- genden auf Waldwieſen, kommt aber auch in niedrig liegende Gegenden herab, und iſt dann an ſchattigen Pläßen und auf Wieſen nicht ſelten 3 ſie ſcheint vor? züglich einen thonigten Boden. zu lieben. Ihre Blüthe erſheint im Mai und Juni, und ihre Saamen reifen im Juli und Auguſt. 2,

Vorzüglich die Kühe freſſen ſie. veht gern, und man ſchäßt ſie in der Schweiß, wo ſie auf den Alpen

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MEIDEN SEARLES

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