Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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gen findet man dieſen Schwamm nicht ſelten im Som- mer und im Herbſt. Er kann ſowohl friſch als getrocknet gegeſſen werden.

7) A. campestris, Feldblätterſchwammz gemeiner Champignon.(S- Tab.I1. Fig. 1., der Champignon in natürlicher Größe.)

Er kommt anfänglich in der Geſtalt eines ſ<mut- zig weißen epförmig» rundlichen Körpers aus der Erde hervor z3 wenn er ausgewächſen iſt, iſt ſein weiß- limer Strunk kurz, nach unten zu etwas verſchmälert, kaum einen Zo lang, und einen halben Zoll. dif, etwas filzig und mit einem unvollſtändigen Ringe ver- ſehen; ſein Huth iſt fleiſchig, flä<h gewölbt, weiß, hin und wieder mit bräunlichen Schuppenz die Blätt- hen unter dem Huthe ſind röthlich braun, in der Jugend hellröthlich.

Auf den Miſtbeeten/ wo man ihn hin und wie? der zieht, wird er weit größer ſein Strunk wird un- ten knollig, mit kleinen Schuppen und einem aufge ſchwolenen Ringe verſehen z ſein Huth wird gewölb- ter, haarig ſchuppig röthlich umberfarbig, und die Blättc<en braun.

Dis wilde Art kommt'dur< ganz Deutſchland häufig auf Wieſen, hügeligen Triften, ſeltener in Wäldern, vom Auguſt bis ſpät"in den Herbſt hin, hervor.

Vorzüglich im ſüdlichen"Deutſchland, in Ita- lien 2e. iſt es übli<, den' Champignon förmlich auf Miſtbeeten zu ziehen." Er" iſt unter"den eßbaren