Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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er unter den gehörigen Bedingungen an den Ort ſei- ner Beſtimmung gelangt ift, wird nun. für eins in ihm erwachende Lebensfraft empfänglich! Dieſe Le- bensfraft, oder vielmehr dieſe. Modification der Lez bensfrvaft, nennt man den Bilduyngstrieb(nigsus formativus),. und ſchreibt ihm die Kraft zu, die, nach der mannigfaltigen Beſtimmung der oxganiſirten Körper, einer ſo, verſchiedenen Organiſation fähigen Zeugungsftoffe nicht alein zu formen, und ſchon gleich' bei der Empfängniß dem zatten Keim ſeine erſte Aus» bildung zu geben, ſondern auch durch die Ernährung die lebenslängliche Erhaltung des organiſchen Gebil- des, und wenn dieſes durch ſchädliche Zufäge gelit»- ten haben ſollte, die Wiedererzeugung der verlohvnen Theile zu bewirken. Eben ſo. wird ferner durch die zweckmäßige Wirkung dieſes Bildungstriebes in den der Orgäniſation fähigen Stoffen die beſtimmte Form und Geſtalt aller einzelnen Arten von organiſirten Körpern erhälten, ſo wie auch die Geſchlechtsverſchie- denheit der männlichen und weiblichen Geſchöpfe hers vorgebracht. . 24. Störungen des Bildungstriebes-

So wie aber eine jede Kraft durch äußere auf ſie einwirkende Schädlichfeiten in ihrem Gange geſtört und in ihrer Wirkung unterbrochen werden kann, ſo kann auch der Bildungstrieb auf mannigfaltige Weiſe von ſeiner einmal beſtimmten Richtung abgeleitet wer- den. Auf dieſe Weiſe entſtehen dann?