Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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26 Bene ai zi

Felte, alle Staubfäden ab, und befrüchtete die übrig? bleibenden Piſtille mit dem Blumenſtaube der leßteren Pflanze. Nachher ſammelte er den Saamen, wel- <en ihm die Nicotiana rustica hervorbrachte, ſäete ihn wieder aus, und erhielt nun einen Baſtard, wel- <er in allen ſeinen Theilen zwiſchen ſeinen beiden el» terlihen Pflanzen das Mittel hielt. Er ſtegte eben dieſen Verſuch mit mehreren andern Gewächſen an, und der Erfolg war derſelbe, Wäre die Theorie der Saämenthierc<hen richtig geweſen, ſo hätten dieſe Ba- ſtardpflanzen in ihrer Geſtalt nicht von den männlichen Pflanzen[hier von der N. paniculata]: verſchieden ſeyn müſſen 3 und eben ſo hätten ſie ganz mit der weiblichen Pflanze[der N. rustica] übereinſtimmen müſſen, wenn die Präformationstheorie vichtig wärez ſo aber ſtand der Baſtard in alen ſeinen Theilen zwi- ſchen der väterlichen und mütterlichen Pflanze in der Mitte,== und der gültigſte Beweis für die Epigeneſis oder die Erzeugung dur< Vermiſchung beider Zeu- gungöftoffe, war geführt.

C. 23. Bildungstrieb.

Die ziemlich allgemein angenommene Vorſtellung, welche man ſich von der allmähligen Ausbildung des Reims der organiſirten Körper macht, iſt nach unſerm würdigen Naturforſcher Blumenbach, folgende: der reife, vorher zwar ungeformte, aber doch einer Orga? niſation fähige Zeugungsſtoff der beiden Eltern, wenn