Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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in thieriſche und vegetabiliſche Organiſation und Le- bensfraft 3 nennen die leßtere auch wohl Vegetations- kraft, um ſie von dev Lebenskraft der Thierkörper zu unterſcheiden. Die Lebensfraft ſpricht ſich'in den thie: riſchen Körpern mehr aus, als die in den vegetabili- ſchen: auch die thieriſc<e Organiſation iſt in der Regel Fünſtlicher als die vegetabiliſche 3 außerdem unterſchei- Det ſie fich von der leßtern dur< gewiſſe" Bewegungen, die wir willführlihe nennen; Auch die vegetabiliſche Organiſation zeigt uns Bewegungen, allein dieſe ſind fortdauernd ſich gleich, und feinen Veränderungen durch den Willen unterworfen, ſtatt daß ſie bei den Thieren winkübrlich und veränderlich ſind.

Außer dieſen genannten Vorzügen" ſcheinen die Thiere noch den der Vorſtellungskraft vor den Pflan- zen voraus zu haben 3 unter der Vorſtellungskraft aber verſtehen wir das Vermögen,' äußere durch die Sinne empfangene Eindrücke dem inneren Bewußtſeyn dar- zuſtellen. Dieſe Vorſtellungsfkraft' ſcheint vorzüglich im Gehirn und im Nervenſyſtem ihren Grund zu ha- ben, da ſie bei den Thieren, welche das ſtärkſte Ge- hirn und verhältnißmäßig die feinſten Nerven beſiken, am ſtärkſten iſt, ſich mit der Abnahme des Gehirns und der Nerven bei einigen Thieren" beinahe gänzlich verliert, den Pflanzen aber, denen beide=- Gehirn und Nerven- fehlen, auch gänzlich abgeht.

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Einige unſerer neueren Raturforſcher hahen den

Begriff der Lebenskraft odex des Lebensvermögens noch