Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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weiter zergliedert. Site verſtehen darunter, die Eigens genſchaft der belebten organiſchen Matexie, von äußern Eindrücken. afficirt, und dadurc< in Selbfithätigkeit geſeßt zu werden? Der Grund dieſer Eigenſchaft; der die Bedingung dev Möglichfeit des Lebens enthält, liegt in der: Miſchung und Bildung der thieriſchen Materie, und dieſe Bedingungen ſind die Orga- niſation und die Erregbarkeit. Der Begriff der Erregbarkeit zerfällt wieder in zwei Unterbegriffe, nämlicht a) in die Fähigkeit des organiſchen Körpers, von äußeren auf ihn einwirkenden Reißen afficirt zu werdenz dieſer Fähigkeit gibt man den Namen Reißbarkeit, Reikempfänglichkeit oder Receptivitätz b). in das Vermögen des organiſchen Körpers, dieſen äußern Eindrücken. oder Reißen entgegenzuwirken durch beſtimmte organiſche Bewegungen: dieſes Vermögen nenntiman Reactionsvermogen, Spontaneität, Wirfungsvermögen.

Dieſe beiden, Receptivität und Wirkungsvermö- gen, denkt man ſich in dem belebten Körper als zwei gegen einander wirkende Kräfte, und ſchreibt der Wechſelwirkung beider die Erregb«rfeit, oder das Le- bensvermögen zu? wir müſſen hier aber nicht vergeſ- ſen, daß beide nur in unſrer Vorſtellung getrennt, in dem belebten. organiſchen Körper aber unzertrennlich mit einander verbunden ſind.