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Eiſenoxyd zum Beyſpiel, obgleich es in'einer Baſis ver- wickelt iſt, färbt ein.Zeug, mit dem-es in Berührung gebracht wird, nankingfarb, nußbraum oder chamois, und wenn die Tyeilchen des Eiſenoxyds in einer Flüſſigkeit ſuſpendirt herum? ſchwimmen, ſo darf man nur Baumwolle*hineintauchen,"um daß ſie ſich an derſelben anſeßen“, und. darauf feſt-werden.
Man'kann dieſe Eigenſchaft benutzen, um Baumwolle, Flachs und Hauf tnaukingfarb,, roſtfarben uind nußo braun zu färben.- Man darf ſie nur in eine Aufldſung von ſchwefelſaurem Eiſen, eſſigſaurem“ Eiſen oder jedem andern Metaliſalze von dieſer Gattung, kauchen 3 die Farbe wird nach und nach, an der Lufr, dunkel, und ſie würde hart werden, wenn man nicht.die Vorſicht gebrauchte, das naſſe Zeug in eine Alaun? aufldſung, die ſehr mit Kali geſchwängert ſeyn muß, zu tauchen, ohne jedoch niederzuſchlagen. j
Wir haben bereits Gelegenheit gehabt, zu vemerken, daß das Eiſenoxyd der. Färberröthe zur Beitze dienen fönne, um vivleit, ſchwarzbraun und lilas zu bilden,
Yuch weiß man, daß dieß Oxyd die weſentliche Baſis der ſchwarzen Farben ausmacht, ſo daß man es als das brauch barſte und nüßzlichſte von allen anſehen kann, theils um an und für ſich ſelbſt Farben zu bilden ,. theils um bey dem Roth der Färberrdthe, dem Gerbſtoff und dem adſtringirenden Stoſſe zur Beiße zu dienen,
Die große Verſchiedenheit zwiſchen dieſem und dem Zinn2 oxyd beſteht darin, daß dieß leßztere die Farben lebhafter macht, die man darauf aufträgt, während das erſtere die natürlichen Farben der Färbeſtoffe verändert, und nichts als zuſammenge- ſetzte Farben hervorbringt.
Die Bereitung der-Eiſenbeiße iſt in jeder Werkſtatt ver- ſchieden; einige nehmen das ſchwefelſaure Salz ohne irgend ei- nen Zuſaß; andre componiren ſelbſt ihre Beize zum Schwarz, und dieſe letzteren haben Recepte, velche faſt alle darauf hinaus» laufen, das Eiſen im Eſſig aufldſen zu laſſen; endlich gibt es noch welche, die einen Decoct von einigen Pfunden Roggenmehl hinzuthun; ſo wie andre, die Urin, Heringsla>e u, ſ, w, hin- einnehmen.
Ie älter die Compoſitionen find, um deſto beſſer ſind fie daß Genueſiſche Schwarz- welches ſeit langer Zeit einen großen Ruf hat, verdankt ſeine Vorzüglichkeit nur dem Alter der Comz poſition, welche ſeit zwey bis dreyhundert Jahren mit einer wahrhaft religidſen Sorgfalt genährt und erhalten wird, und ein wahrhaftes Gemeindeeigenthum bildet, Heut


