Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher den dritten und vierten Theil des Originals enthält
Entstehung
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Saure in einen Recipienten, mit zwey Mündungen hineinziehen ließ- deſſen innere vefeuchtete Wände, überall mit Schwefel belegt waren; und ich fing dann das Produkt in einen zwevten, ſehr weiten Recipienten auf, an deſſen Mündung eine gekrümmte Röhre angebracht war, die ich in Waſſer ragen ließ,

2) Orydirte Salzſäure, die man durch Waſſer gehen läßt, u welcher man zuvor ſublimirten Schwefel gemengt hat, bringt in dem Schwefel gar keine Veränderung hervor,

3? Oxydirte Salzſäure bringt in einer Aufldſung von Schwe- felkali einen gelben Niederſchlag hervor, welches Schwefel iſt.

Der in gewiſſen Metalloxyden enthaltene Sauerſtoff kann das Verbrennen des Schwefels erleichtern, ohne ihn in Schwe» Felſäure zu verwandeln; wenigſtens in Verhältniß des darin befindlichen Sauerſtoffs.

Da unter allen Metalloxyden das des Braunſteins dasje- nige iſt, das man mit der größten Oeconomie anwenden kann, und da es auch mit beſonderer Leichtigkeit ſeinen Sauerſtoff von ſich gibt, ſo habe ih für zwe&>mäßig erachtet, ſeine Wirkung auf den Schwefel zu unterſuchen.

r) Gleiche Theile Schwefel und Braunſteinoxyd deſtillirt in eine Retorte, an welchen ich einen Recipienten angebracht Hatte, deſſen innern Wände mit Waſſer befeuchtet waren, gaben viei weiße ſchweflichte Dämpfe von ſich, von denen ein Theil ſich in den R-cipienten condenſirte, und mir 3 Unzen für eine Temperatur von 22 Graden ſpecifiſcher Dichtigkeit, auf 3 Pfund von der Miſchung gerechnet, lieferte.

Dieſe concentrirte Säure ergab nur einige Gran Schwefel- ſäure, was in der Retorte blieb, war weiß, und lo>er, von ſchmutzigem Anſehn, und lieferte mir geſchwefelten und ſchwe» felſauren Braunſtein, mit Schwefel und Natron, vermiſcht.

Gren hat aus einem gleichen Verſuche ähnliche Reſultate erhalten.

2) Braunſteinoxyd vermiſcht mit Schwefel auf dem Heerde der Bleykammern, erleichtert die Verbrennung; aber damit die Wirkung davon ſic) merklich zeige, muß das Verhältniß des Braunſteins zum Schwefel wenigſtens die Hälfte betragen. Es ſchien mir, daß die ſchiklichſte Form, die man dieſer Mi- ſchung geben kdnne, um ihre Verbrennung zu bewirken, die von Kugeln wäre, die man verfertiget, indem man beyde Subſtanz zen mir einer Quantität Waſſers befeuchtet, die hinreichend iſt, ihr die Conſiſtenz eines Teiges zu geben. Man macht von dies ſen Kugeln nur dann Gebrauch, wenn ſie troFen ſind; aber,

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