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Mann geht rücklings und hat zwey Stöcke in den Hän- den, mit denen er in die umgewälzte Pflugfarche Löcher macht. Die Stöcke ſind 30 bis 36 Zoll laug, am Ende mit Eiſen beſchlagen, beſſer noch mit Stahl, damit ſie durch ihr eigenes Gewicht in die Erde ſinken. In dieſe Löcher, die ungefähr zwey Zoll tief lind, und einen ge- genſeitigen Abſtand von vier bis ſechs Zoll haben, nach der Saamenarr, ſieht man Kinder Korn einwerfen.
Ein Mann kann-mit zwey kleinen Knaben oder Mäd- chen auf dieſe Weiſe einen halben Acte, ungefäht 3 Schipp Land, an einem Tage beſäen. Dies Legen der Saat iſt höchſt ſimpel, und ſehr vortheilhaft, und gewinnt 1m Eng land immer mehr Beyfall.:
Vor ungefähr zwanzig Jahren empfahl ein Herr Charles Varlo das Legen der Saatin Löcher, um an der Ausſaat zu erſparen, und der Saat den nöthigen Raum zu' geben, ſich auszubreiten. Im Anfang lachte man dar- über, nach gerade verſuchten es Einige, und jetzt hat es ſich ſehr ins Groſse verbreitet, beſonders in Norfolk,
Es iſt kein Wunder, daſs das Legen der Saat mit der Hand Beyfall finden muſste. Verſuche im Kleinen lehr- ten den Landmann: erſtlich, daſs er zwey bis drey Ton- nen mehr vom Acre erndtete, als nach dem gewöhnli«
chen Ausſfäen mit der Hand, beſonders wenn die Saat ge.
gätet wurde. Zweytens: daſs der Landmann kein La- gerkorn: zu befürchten hatte; denn blos Stroh war zu ſtark, als daſs es von ſtarkem Regen oder Hagel geknickt werden, oder umfallen konnte, weil es zu dick ſtand. Dritrens: daſs das Korn ſchwerer und gröfzer war, als anderes Korn. Viertens: daſs man einer Menge armer Kinder etwas zu verdienen gab, die ſonſt dem Kirchſpiel -zur Laſt fielen.
Die Saamenarten, die am gewöhnlichſten auf dieſe Weiſe gelegt worden, ſind Weitzen, Pferdebohnen und Erbſen. Der Acker wird nur einmal gepflügt. In die „gepflügte Furche werden zwey Löcher einander zur Seite
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