Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
Seite
231
Einzelbild herunterladen

231

genheit, ſeine überflüflige Feuchtigkeit auszudampfen, und Sonne und Wind können beſſer ihn trocken machen.

I(t der zähe Leimboden durch Dürre im Frühjahr oder Sommer hart geworden, ſo kann er keinen Nutzen vom Thau oder Regen haben; dieſe können nicht zu den Wurzeln der Pflanzen durchdringen, ſondern flieſsen ent- weder unbenutzt vom abhängigen Acker ab, oder werden von Sonne und Wind weggetrocknet, und die Saat ver- ſchmachtet auf dem Felde. Brechen wir die harte Leim- krume durchs Beeggen, oder laſſen wir eine Gätmaſchie- ne, oder eine Hacke zwiſchen dem in Reihen geſäeten Korn durchgehen, ſo erhält es neues Leben, die Wur- zeln können ſich nun leichter in der aufgelockerten Erde ausbreiten, und vom Thau und Regen erquickt werden.

Obgleich Cooks Säemaſchiene ſehr zuſammen. geſetzt iſt, ſoilt'ie doch ſtark, und für einen bandfeſten Menſchen nicht ſchwer zu regieren. Sie iſt etwas koſt- bar, da fie in England, im Magazin oder wo ſie zum Verkauf iſt, 16 Guineen koſtet, ſie würde alſo mit den Tranfportkoſten ihrem Käufer auf ungefähr 120 bis 130 Reichsthaler zu ſtehen kommen.

Die engliſche Adreſſe für die Säemaſchiene, und das erwähnte Gäteinſtrument, das mitfolsgt, iſt dieſe: Cooke's Patent Drill Machine, with a Six- Share Horse- Hove, zu bekommen in London, white Lion Yard, oppo- ſite che Pantheon, Oxford- Street.

Herrn Duckers Säemaſchiene iſt weniger koſtbar, und weit weniger zuſammengeſetzt, aber nicht ſo ailge- mein, als des Prediger Cooks, auch nicht ſo brauchbar für jede Art Korn und Saamen. Ich habe es nicht für nöthig gebalten, eine Beſchreibung davon zu geben, daz Herr Thaer fie beſchrieben hat.

Sollte jemand gegen Cooks Gätmaſchiene einzu- wenden haben, daſs die Schaufeln zu breit, und nar in lockerem Boden brauchbar find, ſo kann ich eine andere.

SSEN

=