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Frühjahr muſs des Landmanns eigene Beurtheilung ihm angeben, da dergleichen nach der Beſchaffenheit des Wetters und des Bodens verſchieden iſt. Er wird. am ſicherſten in ſeiner Beurtheilung geleitet, wenn er ein- zelne Pflanzen aufnimmt, und nachſieht, ob die Wurzeln ſich zu entwickeln beginnen. Je zeitiger und je öfterer es im Frühjahr geſchieht, deſto, beſſer. Sobald die Pflan- ze eine Höhe von ſechs bis ſieben Zoll erreicht hat, wird die Gätmaſchiene mit dem, gröſsten Nutzen gebraucht.
Dieſelben Bemerkungen ſind auf Gerſte und Hafer, wie auf Rocken und Weitzen anwendbar.
Jeder ſtarke Leimboden, der mit Frühjahrsfaat, Ger- ſte, Hafer, Erbſen, Wicken, Pferdebohnen etc. beſäet werden ſoll, muſs im Herbſt tief gepflügt werden, um ihn deſto beſler dem zuträglichen Einfluſs des Froſtes und Schnees iauszuſetzen. Im Frühjahr bedarf er es nicht wieder gepflügt zu werden, wenn er nur drey bis vier, Zoll tief wohl durchgeegget, und das Unkraut mit der Maſchiene loſsgehackt wird. Ein ſolches Pflügen vor dem Winter, und ſtarkes Eggen im Frühjahr iſt zuträglicher, ſagt Herr Cook, als das gewöhnliche Frühjahrspflügen.
Nach meiner Meinung iſt dies beym Reihenſäen das Vorzüglichſte, daſs es nicht allein das Gäten und Behäu-
„fen der Saat verſtattet, ſondern gar verlangt. Ueber-
haupt iſt nichts der jungen Saat'vortheilhafter, und ſelbi- ger gewiſs eben ſo dienlich als Dünger, als daſs der Bo- den beſtändig locker und in einem pulveriſirten Zuſtand erhalten wird, es geſchehe dies nun entweder mit der erwähnten Gätmaſchiene, oder mit einem Hackpfluge, oder einem Häufeeiſen.
In der gewöhnlichen Ackerwirthſchaft wird bloſs dafür geſorgt, daſs der Boden locker und wohl bearbei- ter ilt, wenn die Säezeit kommt; nachher, vom Augen- blick an, da die Saat in die Erde gebracht iſt, und bis zu ihrer Reife, bekümmert man fich nicht weiter um ſel- bige.
wee“ ammer än.
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