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tet und gehäuft werden, wenn der Bodeu trocken iſt. Zäher Leimboden erlaubt den Gebrauch der Gätmaſchie- ne nicht, wenn er gänzlich trocken iſt. Der Landmann muſs daher die rechte Zeit zum Gäten eines ſolchen Eo- dens wahrnehmen. Sollte die Jahrszeit beſonders trok- ken ſeyn, ſo iſt es das Zweckmäſsigſte, erſt den Boden über- zueggen; hintennach kann dann die Hackmaſchiene mit Vortheil gebraucht werden.
Wird Gerſte mit der Maſchiene geſäet, ſo müſs- te der Klee nicht zur ſelbigen Zeit, mit der Gerſte ze- ſäer werden, ſondern kurz vor dem letzten Behäufen, und gicht zeitiger, als vom Anfang bis- zur Mitie des Mai.
Die Gätmaſchiene kann zu manchem andern nützli- chen Gebrauch angewandt werden, als bloſs die in Rei- hen geſäete Saat zu gären; ſie kann auch gebraucht wer- den, den Acker von Stoppeln und Unkraur zu reinigen, ſobald die Erndte ins Haus gebracht iſt; ebenſalls iſt ſie auf dem Brachfelde ſehr nützlich, beſonders in der Ernd- tezeit, da die Arbeiter nicht die nöthige Zeit haben, es zu pflügen. Mit der Gätmaſchiene können ein Mann und ein Burſche mit zwey Pferden zehn Acres Braachland an einem Tage behacken.
Ich habe neulich geſagt, daſs der Acker im Frübjahre übergeegger werden müſſe; dies iſt bey trockener Wit- terung höchſt nothwendig, und oft eben ſo nützlich für den Acker als eine Ueberdüngung. Für Rocken und Weitzen müſste der Boden zeitig im Frühjahre ſcharf ge- egget werden, ſobald er trocken iſt; dadurch wird er locker gemacht, und das Wachsthum der Pflanzen betör-« dert. Im Fall man dieſes verſäumt, wird die Saar an manchen Stellen im Felde dünn ſtehen, ſie wird kurz im Stroh bleiben, kleine Aebren haben, und vieles wird ſpät aufgehen, das noch grün ilt, wenn das übrige zur 'Erndte reift.
Die paſſendſte Zeit zum Uebereggen des Bodens im


