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einen groſsen Unterſchied im glücklichen oder minder glücklichen Ausfall der Verſache.
»„Wir wollen. einige Beyſpiele anführen, die zur nä- bern Aufklärung dienen können. Der gelehrte und ſehr achtungswürdige Dr. Hunter*) erzählt, daſs er Ver- ſuche gewacht habe, mit Gerſte aus einer Säemaſchiene, und mit Gerſte, aus der Hand geſäer. Die Gerſte, ſo» wohl die mit der Maſchiene, als die mit der Hand ausge- ſfäere, war auf derſelben Feldmark, und an demſelben Tage geſäet. Der Säemann gebrauchte zu einem Acre drey Buſhels, mit der Maſchiene wurden nur andert- halb Buſhel verbraucht. Die Reihen waren acht Zoll von einander entfernt, und die Saat war zwey Zoll tief gelegt. In weniger als einer Stunde war der Acre in Reihen beſäet, und das ſchärfſte Auge ſollte nicht ein einziges Korn auf der gepflügten Oberfläche finden können.“
„Während die Gerſte aufwuchs, hatte die inReihen geſäete ein grüneres Ausſehen, und trug breitere Blät- ter als die mir der Hand geſäete. In der Folge, da die Gerſte in Aehren ſchoſs, bemerkte man ganz deutlich, daſs an der in Reihen geſäeten die Aehren beynahe ei- nen halben Zoll länger und voller waren. Ich und alle, welche die Gerſte ſahen, waren über dieſen merklichen Unterſchied ſehr verwundert. Dies bewog mich, einige Halme von beyden Theilen aufgraben zu laſſen, und ich ſand, daſs die Wurzeln der in Reihen geſäeten Gerſte viel länger, als die der andern, waren.“
„Da die Gerſte eingeerndtet und ausgedroſchen war, fand man, daſs die in Reihen geſäete beynahe einen fünften Theil mehr gab, als die mit der Hand geſäete, und dafs fie ſchwerer war; jeder Buſhel wog zwey Pfund mehr.**)“
*) Dre Hunters Georgical Eſſays, Vol, III,
**) Eine Tonne in Reihen geſäeter Gerſte müſste alſo ungefähr ein halb Lpid, mehr wiegen, als andre Gerſte von derſelben Art,


