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man dazu im Frühjahr Zeit übrig hat, und daſs man Leu- te. und Pferde von anderer Feldarbeit entbehren kann.
Wo der Landmann einen guten ebenen Boden hat, der wohl bearbeitet, und von Queckenwurzeln, Steinen u. dergl. rein iſt; wo er einen zuverläſſigen Menſchen bat, der Säemaſchiene zu folgen; wo er, ſobald es nö- hig iſt, die erforderlichen Leute und Pferde bat, oder haben kann, um die Saat zu gäten und zu behäufen, da ;ſt das Reihenſäen ficher ſehr vortheilhaft; denn der Landmann erſpart die Hälfte der Ausfaat, welches gewiſs bedeutend iſt, beſonders auf einem groſsen Gute; er; it überdies einer guten Erndie gewiſs, und hat zuweilen ein- oder zweyfältig mehr, als er nach dem Ausſäen mir der Hand gebabt haben würde. Das Korn iſt gröſser im Kern, und wohl ſo ſchwer als anderes Korn, und der Landmann bat kein Lagerkorn, und daraus erfolgende taube und unreife Aebhren zu befürchten.
Dies ſind ungefähr die weſentlichſten Vortheile und Schwierigkeiten beym Gebrauch der Säemaſchiene, die ich von practiſchen Landwirthen erfahren habe, welche beyde Theile verſucht hatten. In den Nachrichten, die man in Büchern findet, kommen manche widerſprechen- de Verſuche vor. Theils iſt man ungewiſs, ob die Ver- ſache mit aller möglichen Genauigkeit und Wahrhaftig- keit angegeben ſind, da die meilten von Perſonen her- rühren, die nicht ſelbſt Hand an die Arbeit gelegt, ſon- dern den Verſuch von einem Verwalter haben anſtellen laſſen. Einige rühmen und empfehlen ſie ſehr für eine gewiſſe Kornart, widerrathen fie aber für eine andere.
Ebenfalls find die angeſtellten Verſuche ſehr ver- ſchieden in Rückſicht des gegenſeitigen Abſtandes der Reihen. Einige haben Weitzen in Reiben geſäet, mit einem Zwiſchenraum von einem ganzen Fuſs, andre nur von einem halben Fuſs zwiſchen jeder Reihe. Einige ha- ben es verſäumt, die Saat zur rechten Zeit Zu zu behäufen. Dergleichen verurſacht natürlicherweiſe
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