Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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fall derjenigen gefunden haben, die das Säen in Reihen, und das Häufen oder Bejäten der Saat, empfehlen. Veber den Nutzen und die Anwendung des Säens in Reihen, ift man noch in England ſehr uneinig. Es iſt bey weitem nicht allgemein, und ich habe es auf meinen Reiſen im Lande nur an einzelnen Orten gefunden.

Wenn man den unpartheyiſchen engliſchen Land- mann um ſeine M2ynung in Rückſicht der Säemaſchienen befragt, ſo erbält man zur Antwort: Bey Säemaſchienen hat man den Vortheil, daſs die Hälfie der Ausfaat erſpart wird; kein Körnchen bleibt unbedeckt liegen, um ent- weder von den Vögeln verzehrt,'oder von Sonne und Wind verdorret zu werden. Dadurch, daſs die Saat in Reihen geligt wird, hat man überdies den Vortheil, fie mit Gätmaſchienen reinigen zu können, wobey das Gärten oder Häufen in einer kürzern Zeit verrichtet wird, Denn es iſt durchaus nothwendig, die Saar zu gä- ten, wepn fie in Reihen geſäet ilt. Die 5Saat ſteht dann zu. weit aus einander, als daſs ſie im Stande wäre das Unkraut zu unterdrücken, ſie wird im Gegentheil von demſelben unterdrückt,;

Auf der andern Seite, ſagt der Landmann, hält es ſchwer, einen Menſchen zu bekomwen, der die Säema« ſchiene zu behandeln verſtehr, oder Luſt hat mit derſel- ben umgehen zu lernen, und der dazu die erforderliche Stätigkeit har. Vo die Säemaſchiene mit Nutzen ge- braucht werden ſoll, muſs die Erde im Voraus wohl ge- pflügt und geegget, und überdies nicht zu naſs ſeyn. Es 1ſt nicht immer der Fall, daſs der Boden ſo wohl zu« bereitet ilt. Wenn tichdann Leimklumpen oder ande-» re Hinderniſſe fiaden ,* wird die Maſchiene in ihrem Gang verrückt,"und das Ausſfäen unregelmäſsig ge» ſchehen.)

Soll das Reihenſäen vortheilhaft ſeyn, ſo muſs die Saat'mehrere Mabmit der Gätmaſchiene gegätet oder ge» häuft werden;'es iE aber nicht! allezeit der Fall, daſs

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