Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
Seite
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DA. PP.9.

Vom Reihenſäen und dem Gäten der Saat.

Die einfichtsvollen Landwirtbe in Frankreich und England, Miller, Tull, Dühamel, Chateau- vieux und Hunter haben dem Landmann beſtändig vorgeſtellt, daſs die vollkommenſte Ackerwirthſchaft dar- in beſtehe, den Boden mit derſelben Sorgfalt, wie einen Garte, zu behandeln. Solange der Landmann fortführe, nachläſsig die Saat auf die gepflügte Oberfläche hinzu- Gerfen, und ſie nicht von Unkraut rein halte, könne er nie einer guten Erndte ſicher ſeyn, eben ſo wenig den höchſt möglichen Vortheil von ſeinem Acker erwarten.

Der denkende Landmann fühlte, daſs dieſe Männer Recht hätten, und daſs es weit vernünftiger ſeyn werde, die Saat ſo tief und ſo weit aus einander zu ſäen, wie es der Natur des Bodens und der Beſchaffenheit der Saat an- gemeſſen ſey, als ſelbige einem Ungefähr zu überlaſſen, ungewiſs, ob der Saamen ein Raub der Vögel des Him- mels, oder zu tief in den Schooſs der Erde vergraben werde.

Um die Saat in ordentliche Reihen zu legen, beſon ders im Groſßgen, wurden Säemaſchienen erfordert. Ein jedes Land hat dergleichen aufzuweiſen, bey näherer Prüfung aber wurden ſie unvollkommen befunden, und ſind bey Seite gelegt worden. Endlich haben zwey Eng- länder, der Prediger Cook, und Herr Ducket, ſolche Säemaſchienen erfunden, die in jeder Hinſicht den Bey-

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