Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
Seite
209
Einzelbild herunterladen

269

mittelſt ſeiner flüſſigen Natur beffer geſchickt zu ſeyn; die Hörper zur Fäuiniſs zu bringen, und das in kürze: fer: Zeit.

So gebraucht man Thran, zeiſtampfte Oelkuchen, Spreu, Abfall von Malz, Knochen, Tang, Salz, Aſche, Kalk und viele andre Dinge zur Ueberdüngung der Aek- ker und Wieſen im Frühjahr, oder ſie werden zu einem Compoſt aus Erde und Stallmiſt gemiſcht.

Es würde für einen denkenden Landmann, beſon- ders in der Nähe einer groſsen Stadt, ein intereſlanter Gegenſtand ſeyn, zu unterſuchen; welche Düngerarten die angemeſſenſten wären für diefe oder jene Art Saat, Fatterwurzel oder Futterkraut, nach der verſchiedenen Natur des Bodens, des Düngers und der Pflanze.

Dies würde um ſo vielmehr höchſt lehrreich ſeyn, da folgende Sätze in unſern Tagen ausgewacht zu ſeyn ſcheinen, nemlich: daſs die eigenen Beſtandtheile des Bodens, Sand, Leim und Kalk nicht die Pflanzevr ernäh- ren, ſondern bloſs mechaniſch auf dieſelben wirken,-- daſs die Dünſte'aus der athmosphäriſchen Luft, und das Waſſer mit ſeinen Beſtandtheilen die vornehmſte Nahrung der Pflanzen ausmachen; da es überdies eine erwieſene Wahrheit iſt, daſs, wenn ein nährendes Materiale in den Boden gebracht wird, nemlich Dünger, dieſes kräf- tig auf die Vegetation wirkt; daſs aber die Wirkung deſſelben nach der Beſchaffenheit des Bodens verſchieden iſt, nach den Eigenſchaften des Düngers, und nach. der Saat, worauf ſie wirken ſoll.

Um ſich von der verſchiedenen Wirkung der Dün- gerarten auf die mannichfaltigen Arten von Korn, War- zeln, Kräutern und Gras zu verſichern, müſste man eine Tonne Landes, nach Fordyce*s Plan, zu Verſuchen auslegen. j|

Dieſes Stück Land müſste aus einem guten, entwe- der von Natur oder durch Kunſt verbeſſerten Boden be- ſehen; das heiſst: die Beſtandtheile deflelben müſsten zu

Oo

EIIIE ammer eie

..

XA DN