Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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kerväffinaderien benutzt. Der Abfall wird: mit Erde und vermodertem Hof- und Stalldünger wohl ver- miſcht, Mann nimmt zwey Theile Scallmiſt und einen Theil Erde, und zu zehn. Fuder: von ſolchem Compott, wird ein Fuder Abfall aus Zuckerraffinaderien oder Sei« fenfiedereyen gethan, und mit dem übrigen wohl um- geſtochen.

Auf einem Acre ſtarken Leimbodens, werden zehn gute Fuder Seifenſiederaſche gerechnet. Sie hat mit.dem Ruſs viele ähnliche Eigenſchaften, und wird ungefähr auf dieſelbe“Weiſe angewandt. Die Seifenſiederaſche wird im Frühjahr mit der Frühlingsfaar untergeegget, im April über den jungen Weitzen und Klee ausgeſtreuet, und als ein tödtendes Gift für Schnecken, Würmer und'anderm Ungeziefer in der Erde, angeſehen. Wenn ſie ſpät im Herbſt.auf. die Grasfelder ausgeſtreut: wird, ſoll das Gras im Frühjahr zeitiger und üppiger bervorſchieſsen.

Eine neue Art Wieſen und Grasfelder zu düngen, hat nicht wenig meine Aufmerkſamkeit auf fich gezogen. Herr'Billingſley*) erzählt, daſs er bemerkt habe, daſs das Gias an den Stellen, wo ſeine Leute den Flachs zum Trocknen ausgebreitet hatten, ſehr verbeſſert wor den ſey. Dies brachte ihn auf den Gedanken, ſeine Wieſen und Grasfelder mit dem ſiillſtehenden und faulig- ten Waſſer, worin Flachs und Hanf niedergelegt worden war, bewäſſern zu laſſen: Der Erfolg entſprach ſeiner Vermuthung. Das widerliche und ſaure'Gras ward in ſehr wohlſchmeckendes verwandelt, und die Wirkung war ſo auffallend, daſs durch die bloſse Wäſſerung mit ſolchem Waſſer, der Werth des Graſes von 19 bis 12 Ss; auf einen Acre erhöht ward,

Veberhaupt iſt jede Art faulichten Waſſers» worin vegetabiliſche Körper aufgelöſt find;; ein vortreffliches Düngungsmittel, und.das ſtllitehende Waſſer ſcheint ver

*) Gen, View of the Agriculture of Semeriet,:“London/1797«