Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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Holz, die andere von Steinkohlen; ihre Anwendung iſt etwas verſchieden. Holzruſs wendet man zur Ueber- düngung mit Nutzen auf ſandigem und leichtem Boden an; Steinkohlenruſs dagegen auf leimigem Boden. Da man in England nur wenig Holzruſs har, weil Steinkob- len daſelbſt das wichtigſte und beynabe einzige Brenn- material ſind, bedient man ſich deffelben auch da, wo es vielleicht beffer wäre, Holzruſs zu. gebrauchen.

Der Ruſs wird im Frühjahr über den jungen Weitzen geſtreut; auf dem Gerſtenfelde aber mit der Gerſte un- tergeegget. Man ſtreut ihn ebenfalls im Frühjahr auf alle Arten von Hülſenfrüchten und Fatterkräutern, als Erbſen, Klee, Eſparcette und Lucerne. Er wird zur Veberdüngung der Wieſen gebraucht; aufdem Turnipsak- ker, wenn der Saane neulich ausgeſäet iſt, um die Erd- flöbe abzuhalten, gegen welche er ein ſicheres Präſerva- tiv iſt, im Fall bald Regen darauf fällt. Wird hingegen der Ruſs ausgeſtreut, nachdem die Turnips aus der Erde aufgekommen ſind, und iſt die Jahrszeit trocken ,. ſo iſt der Ruſs. dem Turnips nachtheilig.

Ruſs,.iſt ein ſehr kräftiges Düngungsmittel. Ein Scheffel-Ruſs wirkt eben ſo viel, als ein ganzes, Fuder Stallmiſt.'Er kann für ſich allein zur Ueberdüngung ge- braucht werden, und auf die gewöhnliche Weiſe, ver- miſcht mit Stall- und Hofmiſt. Dem Raſs wird auch die gute Eigenſchaft zugeſchrieben, Infekten und Würmer vom Felde abzuhalten, und das Moos zu zerſtören, wo es ausgeſtreuet wird.

Bey Dunſtable, in der Grafſchaft Bedford, wird der Ruſs aus London herbeygeführt, wo der Landmann dem Schornſteinfeger 9 bis 12 d. für einen Buſhel zahlen muſs. Für ſein Geld erhält er keinen reinen Ruſs, ſon- dern eine Miſchung von Kehricht, Steinkohlenaſche und Ruſs. Dies iſt eine unter den Schornſteinfegern allge- meine Betrügerey, um die Menge des Ruſses zu, vermehs ren. Bey allem dem findet ſich der Landmann, doch da-.

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