Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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gegen dieſe Düngungsmethode würde der ſeyn, daſs der Dünger bey langer Dürre und ſtarkem Winde ſeine Kraft verlöre.

Da nun keine der erwähnten Düngungsmethoden vollkommen gut iſt, beym Unterpflügen des Düngers deſſen nährende Theile in die unterliegende Erdlage verlinken, beym Ueberdüngen des Ackers der Dünger leicht verdünitet und austrocknet, ſo ſcheint mir die eng- liſche, Methode in den Grafſchaften Hertford,'Berk und Bedford beſonders gat zu ſeyn, beſonders in der Nähe grofser Städte, woes viele Seifenſiedereien, Gerbereien und Handwerker giebt, deren Abfall mit groſsgem Vor- theil zur Veberdüngung des Ackers im Frühjahre benutzt werden könnte.

Der Landmann in den Grafſchaften Hertford und Bedford düngt ſeinen Acker mit Stallmiſt öder mit Com- poſt, wie es' überall gebräuchlich iſt; im Frühjahr aber, wenn er ſieht, daſs die Winterſaat kränkelt, oder. in ih rem Wachsthum zurück iſt, welches geſchehen kann, entweder weil die Saat vom Froſt gelitten har, oder weil die' Säezeit ſchlecht geweſen, ſtreut er über die Winter- ſaat Ruſs, Taubenmiſt, Aſche und viele andere Dinge, dadurch wird: die Saat ſchnell belebt, und überdies be- deckt und beſchützt der über die Erde hingeſtreuete Dün- ger die Saat gegen den Schaden, deni;ſie im Sommer von der Dürre erleiden könnte. Dieſe Art der Ueberdün» gung, die der Engländer Top-Dresſing nennt, wird be- ſonders mit Nutzen auf leichtem, ſandigem und fteinich« tem Boden angewandt, und bringt reichlich die ange- wandten Koſten ein, da die Saat dieſer L.andmänner ſo- wohl beſſer und gewichtiger iſt, als auch beynahe nie fehl ſchlägt.

Da der Gebrauch der angeführten Düngerarten ver- ſchieden iſt, ſo wollen wir näher deren Anwendung an- geben;

Ruſs. Es giebt zwey Arten von Ruſs, die eine von