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Die vortreffliche Wirkung«der: Veberdüngüng“ des Ackers iſt in dieſen» erwähnten»Grafſchafren hinlänglich erkannt. Was iſt aber Urſache, daſs dieſe Düngungs- methode ſo vorzüglich ik? Iſtes die beſondere Art, wie fie.angewandt wird, oder liegt'der Grund in den: vorzügs lich guten-Eigenſchaften dieſer Düngerarten?/ Vielleicht in beyden.
Die gewöhnliche Art zu düngen, nemlich den Dün-« ger.unterzupflügen, ſcheint in mehrern Rückfſichten nicht die richtigſte zu ſeyn. Die“ beſten Theile des unrerge- pflügren Düngers verſinken in den Schoos der Erde, und wenn die unterliegende, Erdart von Jockerer Narur ift, finken ſie tiefer als der Pflug geht, und ſcheinen alſo fur die Saat verloren zu ſeyn, zu deren Nutzen und gröſsern
' Fruchtbarkeit ſie untergepflügt ſind.
Bey“ der gewöhnlichen Art zu düngen, wird die Textur des Bodens verbeſſert, der ſtarkeLeimboden wird durch das Aufführen des Stalldüngers allmählig lockerer; ſo wie die leichtere Erdmiſchung durch den Dünger meh rere Feſtigkeit erhält, und beſſer geſchickt wird, den Thau und den fallenden Regen aufzunehmen und zu be- wahren, Aus dieſem Geſichtspunkt iſt die eingeführte Düngungsmethode vortrefflich, und kann mit Recht als eine Grundverbeſſerung angeſehen werden. Iſ es hin- gegen unſre Abſicht, nicht bloſs die Erdart zu verbeſſern, ſondern vornehmlich, daſs der Dünger die Saar ernähren, ußd zu einer größern Fruchtbarkeit beytragen ſoll, ſo ſcheint es zweckmäſiger, den Dünger über die gepflügte Oberfläche auszubreiten, und anſtatt ſie unterzupflügen, ihre nährenden Theile mit dem Regenwaſſer. in die ober fte Erdlage eindringen zu laſfen. Der Dünger würde dann ſchneller wirken können, und weniger Fuder da
von würden zu einer Tonne Landes benötbigt. ſeyn,:
Freylich müßten wir dann den Acker jährlich düngen, aber wir würden dagegen weit ſparſamer düngen, und die Mühe bliebe ungefähr dieſelbe. Der wichtigſte Grund
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