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Ein Brief von einem Pächter, Herrn Smith in der Graf- ſchaft Rent, an-einen iandern Pächter, Jer-in Youngs An- nalen*) abgedruckt. iſt, zeigt uns, daſs ſie damit wohl zufrieden, ſind.„Haben Sie die Güte, ſchreibt der Päch- ter, und benachrichtigen Sie mich, ob Sie mir 2 oder 300. Buſhel Gyps verſchaffen können. An einem. Ver: ſuch, den ich in den. drey letzten Jahren auf einem trock» nen. und kalkigten Boden, mit Klee und Eſparcette be- ſäer, gemacht habe, habe ich deſſen beſonders gute Wir- kung bemerkt; der-Nutzen des Gypſes beſtätigt vollkom- men die Nachrichten, die aus Amerika„in Youngs An- nalen mitgetheilt ind. Verſchiedene Pächter in.meiner Nachbarſchaft, die ſonſt zu neuen Verſuchen keine Nei- gung äuſsern, ſind ſo ſehr von dem Nutzen des Gypſes überzeugt, nachdem ſie deſſen Wirkung auf Eſparcette, Klee.und andern Futterkräutern geſehen haben, daſs ſie nun in dieſem Jahr Willens ſind,'einen Verſuch damit zu machen,«und. Gyps ſtatt.des Ruſses zu gebrauchen. Sie wollen nicht im Kleinen beginnen, ſondern gleich mit 109, Buſhels. Sechs Buſhels werden auf einen Acre geſtreut.“
Mit Kalk, Mergel und Gyps zu düngen, iſt in meh- rern Ländern gebräuchlich, und von deren beſondern Nutzen für Acker und Wieſe bin ich oft Augenzeuge ge- weſen. Auffallender war mir der in den Grafſchaften Hertford, Berk und Bedford gewöhnliche Brauch, die Saat im Frühjahr mit Ruſs, Taubenmiſt und Aſche Zu überdüngen, ſo wie mit allen Arten von Abfall bey Hand- fehuhmachern, Fellbereitern und Kürſchnern, gleichfalls auch von Seifenſiedereyen, Zuckerrafiinaderien und Ger- bereyen. Dieſe verſchiedene Stoffe werden auf grofsen Laſtwagen von London'in die erwähnten Grafſchaften ausgeführt, der Landmann kauft ie theuer, und muſs ſie Tonnenweiſe bezahlen,
*) Youngs Annals vol. 24.' p- 359.


