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Indeſſen kann ich hier nicht unterlaſſen, zur Beleli- rung derjenigen, die engliſche ökonomiſche Schrifren leſen, zu bemerken, daſs die Ausdrücke lime, marl, clialk, clay beſtändig mit einander verwechſelt werden,- und“dieſs Verwechſelung findet noch häufiger im täglichen Umgange Statt. So wird ſehr oft der Kalk-undGypsmergel lime und chalk, der Leimmergel clay genannt. So ſagt ein jeder Landmann in Suffolk, daſs er mit clay(Leim) düngt, da ſein Boden doch ſehr leimig iſt; anſtatt clay ſollte er den Ausdruck: marl gebrauchen, denn er düngt ſein Land nicht mit Leim,'welches ungereimt wäre, ſondern mit Mergel.
In England wird der Kalk noch häufiger mit Stall- dünger, Modererde oder Aſche vermiſcht» gebraucht, als für ich allein, Das vortbeilbafteſte Verhältniſs iſt, zwey Theile Kuhmiſt und einen Theil Kalk für einen ſandigen und unfruchtbaren Boden, oder vier Theile Modererde zu einem Theil Kalk." Für ſumpfigten Boden iſt'nichts dienlicher als: Kalk mit Aſche vermiſcht, beſon- ders mit der Aſche des verbrannten Raſens.
Sollte der Ackerboden durch zu häufigen Gebrauch des Kalks- geſchwächt, worden ſeyn, das heiſst: iſl die Textur deſſelben durch beſtändiges Kalkaufrühren zu locker geworden, ſo wird üe dadurch verbeſſett, daſs fle wohl mit altem Stalldünger, mit Erde gemiſcht, über- düngt wird, oder, in deiſen Ermangelung, eine gutejAus- ſaat von Buchweitzen, Klee oder Wicken untergepflüägt, und die Erde mit einer ſchweren Walze gewalzt wird.
In den neuern Zeiten haben die Engländer fich auch des Gypſes zur Düngung des Ackers bedient. In dem unglücklichen nordamerikaniſchen Kriege baben ihre Krieger düſen Gebrauch und groſsen Nutzen in Penſyl- yanien kennen gelernt, Ueberdies haben ihre Nachbaren, die Franzoſen, durch ihre Schriften ſie auf den' groſsen Nutzen deſſelben für den jungen Klee, für Lucerne, Eſpar- cette und andere Futterkräuter, aufmerkſam gemacht.
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