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dekalk*) mit'vielem Vortheil auf naſſem und zähem Leim- boden als Dünger gebraucht, und daſs hier 50 bis go Fu- der auf einen Acre gebracht werden. Er erzählt ferner, daſs die vortheilhaften Wirkungen davon ſich in Zwanzig Jahren zeigen, und daſs dieſe Art der Verbeſſerung un- ter den Pächtern für ſo bedeutend angeſehen wird, daſs der neu antretende dem abgehenden Pächter 5: P5Stopit Acre bezahlt, wenn die Felder neulich mit Kalk bedüngt worden lind. Dieſe-Erſtattung an den abgehenden Pach- ter iſt bey weitem nicht groſs, wenn der Boden ſtark ge- düngt worden iſt, So habe ich einen Farm von 1200 Acres geſehen, der einem Herrn Gell gehörte. Die- ſer Mann brachte auf ſeinen. zähen Leimboden, um deſſen Textur zu verbeſſern, 140 Fuder auf einen Acre, jedes Fuder zu 7 Tonnen, und hatte auf die Weiſe über 16005 Fuder auf ſeine Felder geführt. Die Düngung jeden Acre Landes kam ihm auf 25 Rthlr. zu ſtehen. Doch muſs ich hinzufügen, daſs ſein Dünger nicht gebrannter Kreide« Kalk, ſondern nur guter Kalkmergel war.
In. der fruchtbaren Gegend the Weald of Kent ſind die Pächter verbunden 100 Buſhel Kreidekalk pr. Acre auf ihr Brachfeld zu führen, das darauf mit Weitzen be- ſäer wird. Der Ralk iſt ſtark mit Gyps vermiſcht, und wird zu Wagen beynahe 20. engliſche Meilen weit her- geholt.
In Devonſhire wird.der Kalk gleichfalls aus einer Entfernung von. über zo Meilen herbeygeführt, und der Landmann bezahlt auf der Kalkbrennerey 3 Mark dän. für die Tonne, oder nach dem Maals und Geld des Lan- -des 6 d. für einen Buſhel,
Aus dieſen Beyſpielen erſieht man deutlich, daſs in den Grafſchaften, wo die Kalkdüngung allgemein, und wo man von deren Nutzen überzeugt iſt, ſelbige oft mit groſszen Koſten angeſchafft wird.
*) Kigentlich ein Kalk- und Kreidemergel,


