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gen wird, Diesiſtgewöhnlich der Fall bey dem abgehenden Pächter. Sein Nachfolger klagt darüber, daſs.der Vor- gänger die Felder verwahrloſt har, und kann nicht ſo viel an Pacht geben.
Die vernünftigſte Behandlung des Bodens, der mit gebrannten Kalk gedüngt worden iſt, ſoll die ſeyn, in der Saatenfolge mit Weitzen und Hülſenfrüchten abzuwech«= ſeln, In Sufßiex wird der Boden zu Turnips gekalkt, und darauf folgt Weitzen. In andern Gegenden wird dieſes Verfahren für miſslich gehalten, und man ſäer lieber Gerſten mit Klee an der Stelle des Weitzens; der Klee bleibt nur ein Jahr über ſtehen, und in die Kleeſtoppel wird Hafer geſäer,' Nach dem Hafer entweder aufs neue Turnips, wozu gedüngt wird, oder auch Pferdebohnen.,
It der Boden dagegen leimig, Können die Tur- nips nicht gebaut werden; dies iſt eine Frucht, die ſelien auf ſtarkem Boden wohl gelingt. Solches Land wird auf- gebrochen, und darauf der Kalk im Jalius oder Auguſt ausgebreitet, und wohl untergeegget, ehe es gepflüogt wird. Um den Kalk hinlänglich mit dem Leim zu, ver- miſchen, pflügt man den Boden zwey- bis dreymal, und ezget ihn eben ſo oft. Die beſte Saatfolge auf ſolchem ſtarken Boden, der mit Kalk gedüngt wörden, iſt nach der Erfahrung: zuerſt Weitzen, darauf Pferdebohnen, Gerſten mit Klee, und in diekleeſtoppel des erſten Jahrs, Hafer zu ſäen. Dieſe Abwechſelung von Kornarten und Nülſenfrüchien entkräfter den Boden nicht, und der Ralk wird dann eine für den Acker unſchädliche Düngung,
Iſt der Boden ſchr mager, ſcharf, ſandig und mit Heide überwachſen, ſo iſt es. durch ganz Evgland gebräuchlich, den Raſen abzubrennen, und, ſobald die Aſche ausgebreitet iſt, mit Kalk zu düngen. In den mit Aſche und Kalk gedüngten Boden ſäer man Turnips«, Dieſe werden von den Schaafen auf dem Felde verzehrt, wodurch der Boden vortreflich zu Hafer vorbereitet: wird,


