Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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wodurch“er geſchickt wird mit der Erde vermiſcht zu werden, und beſſer ſich über den Acker ausbreiten zu laſſen. Sobald er ausgebreitet iſt, wird er untergepflügt.

Auf leichtem und ſandigem Boden, der voll von Gries und kleinen Steineniſt, iſt nach der Behauptung des Engländers, Kalk der beſte Dünger» und in jedem: dritten und, vierten Jahr ſoll man damit düngen. Wo der gebrannte Kalk allein gebraucht wird, werden. 3 bis 4 Chaldrons auf einen Acre gelegt, das iſt; ungefähr. 40 bis 50 Tonnen Kalk; auf eine Tonne Lan- des. Andre gebrauchen nur 10 Tonnen Kalk für eine Tonne: Landes. Dergleichen beruht auf üblichem Ge- brauch, wobey man ſich doch nach der Beſchaffenheit des Bodens richtet.:

Wird der Kalk auf einem für Weitzen beſtimmten Brachfelde gebraucht, ſo wird er im Allgemeinen im Juny ausgebreitet, und entweder gleich untergeegget oder untergepflügt. Iſt das Land lange unterm Pfluge gewe- ſen, ſo wird es gleichfalls mit Kalk bedüngt; der Land- mann gebraucht aber doch an manchen Orten die Vorſicht, gleich darauf mit Miſt oder mit Compoſt zu düngen. Dies ſcheint für den Boden daſſelbe zu ſeyn, als wenn der Kalk im Düngerhaufen mit Erde und Miſt vermiſcht wä- re; doch halten dieſe erwähnten Landmänner diele Be- handlungsart für beſſer.

Obgleich der Gebrauch des Kalkes, als Düngungs- wittel, in den mittlern und ſüdlichen Grafſchaften ſo allgemein iſt, dafs es ſogar dem Pachter von ſeinem Land- Lord aufgelegt wird, eine gewiſſe Anzahl Acres jährlich mit Kalk zu düngen, ſo hört man doch oft Klagen über Miſsbrauch deſſelben, und faſt dieſelben, wie über das Plaggenbrennen. Der eigentliche Fehler beſteht darin, daſs der Landmann zu grofsen Vortheil von ſeinen auf gewandten Koſten haben will. Er ziehr, nachdem der Boden mit Kalk gedüngt iſt, zwey, zuweilen drey Weit zenerndren aus demſelben, wodurch er zu ſehr ausgeſo-

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