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habt zu fermentiren, und iſt gewöhnlich ein Jahr alt; Nachdem er im Felde mit friſcher Erde vermiſcht iſt; bleibt er in 2 Monaten ungerünrt liegen, nach deren Verlauf er-wieder umgeſtochen wird, und wenige Wo« chen darauf geſchickt iſt, auf dem Acker ausgeſtreuet und vntergepflügr zu werden.' Eine ſolche Miſchung iſt wohl nicht ſo kräftig, als bloſser verfaulter Miſt, erſetzt aber doch ſehr gut den Mangel deſflelben. Man rechnet daſs 12 bis 15 Fuder Compoſt eben ſo gut als 10 Fuderx Miſt find. Ohne Zweifel würde es beſſer ſeyn, die Erde auf die Düngerſtelle im'Hofe zu fünren, den friſchen Miſt oben auf dieſe Erde zu legen, und fie hier von der Miſtjauche wohl durchdringen zv laſſen. Dies iſt nicht gebräuchlich, wahrſcheinlich der doppelren Arbeit we- gen, erſt nemlich die Erde auf den Düngerpiatz, und nachher wieder aufs Feld zu führen.
Der erwähnte Compoſt, aus+ Stall- und Hofmiſtz 2 Erde und einigen Tonnen Kalk und Steinkohlenaſche beſtehend, die gut unter einander gemiſcht ſind, wird auf den Acker ausgebreiter, der gebraacliet und zu Weitzen gedüngt wird; oder er wird auf die Kleeſtoppel gelegt, die gleichfalls zn Weitzen untergepflügt wird, oder auch zu Turnips. Man kann es als eine allgemeine Regel anſehen, daſs zu Weitzen und Futterwürzeln ge- düngt wird.
Den Acker oder die Wieſe mit Kalk und Kreide zu düngen, iſt in England ein ſehr alrer Gebrauch, und vorzüglich in den ſüdlichen und mittlern Grafſchaften; Auf meinen Reiſen in dieſen Gegenden fand ich, daſs man ſowohl mit gebranntem als rohem Kalk und Kreide düngte, im letztern Fall waren fie bloſs zerſtoſzen. Ich fand ebenfalls, daſs man mit Kalk und Kreide jede Art des Bodens bedüngte, oline Rückficht, ob er leimig oder ſandig, ob die obere Erdlage ein leichtes kalkartiges Stra tum oder Sumpfgrund war. Ieh fand ferner, daſs man mit Kalk und Kreide regelmäſsig in jedem dritten oder
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