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landy*) haben ſchon den Leſer mit den in England ge- bräuchlichen Düngerarten bekannt gemacht. Ich darf al- ſo nur die Gegenſtände berühren, die eine nähere Erör- terung verdienen.
Da das Vieh, des milden Winters: wegen, nicht“ ſo viele Monate, wieibey uns, auf dem Stall ſtehr, und man überdies die Sommer- Stallfücterung nicht treibt,(o iſt es ſehr gbegreifßlich, daſs der engliſche Landmavn nicht ſo vielen Stalldünger haben kann, als zur Bedün- gung ſeines Ackers erfordert wird. Da er auſserdem un- ſer Ruheſyſtem nicht kennt, ſondern“ ſich beſtrebt, ſei. nen Acker und ſeine Wieſe zur möglichſten Höhe der Früchtbarkeit zu bringen, ſo ſieht er ſich genöthigt, ſei- nen Düngervorrath auf eine künſtliche Weiſe zu ver- mehren.
Die gewöhnlichſte Weiſe, die Menge des Düngers zu vermehren, iſt, aufser dem Streu im Stalle, ihn' mit Er- de und.etwas Kalk zu vermiſchen.“Im Winter wird der Miſt vom Hofe ausgeführt, und ander Einfriedigung der Koppel, die bedüngt werden ſoll, hingelegt. Friſche Erde wird von den langen, unbenutzten Landſtreifen an den lebenden Hecken genommen, und mit dem Stalldün- ger vermiſcht. Entweder, legt man einen Fuſs dick Erde zur Unterlage, und Miſt oben darauf, der wieder mit Erde bedeckt wird, oder Erde und Milt.lagenweiſe. Zu dieſer Miſchung von Sialldünger und Erde thut man eini- ge Tonnen ungelöſchten Kalk, der eben über den Dün- ger ausgebreitet wird. Eine ſolche Miſchung von Vitt, Erde und Kalk wird Compoſt genannt. Um die Fäulniſs zu befördern, und deſto beſſes die Erde und den Kalk mit dem Miſte vermiſcht zu erkalten, wird der ganze Düngerhaufen ein paarmal umgeſtoſsen, wenn Zeit dazu übrig iſt, ebe er über den Acker ausgebreitet wird.
Wenn der Stalldünger mit Erde gemiſcht wird, ſo iſt er bey weitem nicht friſch; er hat ſchon gute Zeit ge-
%*) Olufſens oeconom, Annalen 1, B. 66 S«


